Neues vom Sport…

ROCKY IV (USA 1985, Regie: Sylvester Stallone)

rocky iv

(Fassung: DVD, MGM, Deutschland)

Autorenfilmer Stallone hat wieder zugeschlagen. Wie schon beim zweiten und dritten Teil übernahm Sylvester Stallone auch bei ROCKY IV nicht nur die Hauptrolle, sondern steuerte zusätzlich das Drehbuch bei und machte es sich auch auf dem Regiestuhl bequem (soweit letzteres überhaupt möglich ist, wenn man auch die Hauptrolle spielt).

Wie bereits im Eintrag zum ersten Teil angemerkt, bin ich mit den ersten vier Filmen rund um den Italian Stallion aufgewachsen, habe sie unzählige Male in meiner Jugend gesehen und werde sie schon allein aus diesem Grund wohl für alle Ewigkeit lieben. Von allen vier Filmen habe ich damals ROCKY IV wohl am häufigsten (und wahrscheinlich auch als erstes) gesehen und eine halbwegs objektive Bewertung dieses Filmes ist mir schlicht unmöglich.

Stallone beginnt auch seinen vierten Teil mit einer kurzen Rückblende auf den vorhergehenden Film und gibt danach gleich Vollgas – eine großartige Exposition gibt es genauso wenig wie eine “richtige“ Geschichte, in der sich Charaktere (weiter)entwickeln können und Spannung erzeugt wird. Stattdessen setzt Stallone voll auf Videoclip-Ästhetik und lässt mit Musik untermalte Bilder sprechen. Der fatale Kampf zwischen Rockys Kumpel Apollo Creed (Carl Weathers) und dem russischen Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren), bei dem Apollo getötet wird und der schließlich dazu führt, dass Rocky in Russland gegen Drago antritt um diesen zu besiegen und Apollo zu “rächen“, wird bspw. durch einen mehrminütigen Showact von James Brown eingeleitet, in dem dieser seinen Hit “Living in America“ zum Besten gibt und die Trainingssequenz, in der immer wieder zwischen dem in der Wildnis trainierenden Rocky und dem im hochmodernen Leistungszentrum sich vorbereitenden Drago hin- und hergeschnitten wird, wäre ohne die geniale Musikuntermalung nicht halb so effektiv. Am deutlichsten tritt diese Videoclip-Ästhetik in der Sequenz kurz nach Apollos Tod zum Vorschein. Rocky steigt in sein Auto, fährt durch die Nacht und zu den Klängen von “No Easy Way Out“ von Robert Tepper bekommt der Zuschauer noch einmal eine Art Best Of aus den bisherigen Teilen präsentiert.

ROCKY IV ist im Endeffekt nur noch glänzende Oberfläche, vielleicht der Film, der wie kein zweiter die 80er Jahre definiert. Mit seiner Optik, mit seiner Kalter-Krieg-Thematik, mit seiner Propaganda, die er transportiert. Man könnte ROCKY IV auch als Kriegsfilm lesen, als filmische Lösung des Konflikts zwischen der USA und der UdSSR. Dem Angriff Russlands folgt der amerikanische Gegenschlag, der natürlich siegreich für die Amerikaner ausfällt und am Ende ruft der Sieger zur Völkerverständigung auf. Es wäre schön, wenn internationale Konflikte so einfach durch einen Boxkampf zu lösen wären. ROCKY IV ist irgendwie auch ein wunderbar naives Märchen. Und er ist ein persönlicher Lieblingsfilm und rein subjektiv betrachtet der beste Film der ganzen Reihe.

Persönliche Bewertung: Lieblingsfilm!

HOOSIERS (Großbritannien/USA 1986, Regie: David Anspaugh)

hoosiers

(Fassung: DVD, MGM, Deutschland)

In HOOSIERS bzw. BEST SHOT (so der “Original“-Titel im Co-Produktionsland Großbritannien) übernimmt Gene Hackman als umstrittener Coach Anfang der 50er Jahre ein erfolgloses Highschool-Basketball-Team einer Kleinstand in Indiana und macht aus den geborenen Verlierern letztendlich Champions. Bis es jedoch soweit ist, muss Hackman erst die typischen Phasen eines Sportdramas durchlaufen, muss bspw. seinen zahlreichen Kritikern beweisen, dass er der richtige Mann für diesen Job ist, muss den talentiertesten Schüler, der sein Team weiterbringen könnte, dem Sport jedoch abgeschworen hat, auf seine ganz eigene Art und Weise davon überzeugen, dass dieser wieder mit dem Basketball anfangen muss, usw., usf.; auch HOOSIERS tritt letztendlich den Beweis an, dass das Genre des Sportfilms neben dem Genre der romantischen Komödie zu den wohl vorhersehbarsten Filmgenres gehört und es praktisch so gut wie keine Ausnahmen geben dürfte, die die festgelegten Genreregeln brechen und neue Wege gehen. Sonderlich tragisch finde ich das jedoch nicht. Denn das, was mich an diesem Genre so sehr fasziniert, ist, dass es vielen Filmemachern – so auch David Anspaugh, der für HOOSIERS verantwortlich zeichnen – gelingt, dieses von Anfang an bereits feststehende Ende so spannend, emotional und packend herbeizuführen, dass man als Zuschauer vor dem heimischen Bildschirm sitzt und trotzdem mitfiebert. Natürlich gewinnen die Underdogs auch in HOOSIERS am Ende die Highschool-Meisterschaft innerhalb ihres Bundesstaates, natürlich ist das nicht überraschend und natürlich wird auf dem Weg dorthin nicht nur ein Klischee bemüht, spannend, packend und emotional war es für mich als Zuschauer dennoch. Auch HOOSIERS ist ein Sportfilm zum Weiterempfehlen.

Persönliche Bewertung: Gut!

STAY HUNGRY (USA 1976, Regie: Bob Rafelson)

stay hungry

(Fassung: DVD, MGM, Deutschland)

STAY HUNGRY ist ein perfekter Titel für einen Sportfilm – ohne den nötigen Hunger auf Erfolg kann man im Endeffekt keine Leistungen bringen, um eben diesen Erfolg dann auch einzufahren. Aber auch wenn Rafelsons Film praktisch diesen wunderbaren Sportfilmtitel mit sich herumträgt, ein Sportfilm ist er eigentlich nur ganz am Rande und ehrlich gesagt hat mich Rafelson mit seinem etwas komischen Genremix ziemlich auf dem falschen Fuß erwischt und ich hab keine Ahnung, was ich letztendlich von dem Film halten soll.

Es geht um den durch eine Erbschaft an großen Wohlstand gekommen Craig Blake (Jeff Bridges), der sich mit dem schmierigen Geschäftsmann Jabo (toll wie immer: Joe Spinell) einlässt. Blake soll als Mittelsmann ein heruntergekommenes Fitnessstudio erwerben, welches Jabo für ein ambitioniertes Bauprojekt benötigt. Doch der Besitzer (R.G. Armstrong) ist nicht unbedingt handlungsbereit und Blake nicht sonderlich motiviert, den Auftrag auszuführen. Stattdessen freundet er sich mit dem Studioangestellten Franklin (Robert Englund) und dem österreichischen Bodybuilder Joe Sarno (Arnold Schwarzenegger, der sich letztendlich selbst spielt) an, beginnt  im Studio gemeinsam mit Sarno, der sich auf die Wahl zum Mister Universum vorbereitet, zu trainieren und beginnt eine Affäre mit der Empfangsdame Mary Tate (Sally Field). Doch schon bald sitzt ihm der hartnäckige Jabo im Nacken…

STAY HUNGRY ist ein wahrlich seltsamer Film, verbindet Elemente des Thrillers, des Dramas, der Komödie, des Sportfilms und einer Love Story lose miteinander während er eher fragmentarisch die oben skizzierte Handlung abwickelt. Es gibt einige herrlich absurde Füllszenen – großartig bspw. die Sequenzen, in denen der muskelbepackte Arnie unerwartete Talente offenbart und sich als wahrer Meister der Violine outet – und im letzten Drittel driftet STAY HUNGRY immer mehr in den Sleaze und nach Absurdistan ab. Die Sequenz, in der die Teilnehmer am Mr.-Universum-Contest in geballter Ladung und entsprechendem Contest-Outfit durch diverse Straßen stürmen ist nicht weniger als episch.

Persönliche Bewertung: Unterhaltsam!

MONEYBALL (USA 2011, Regie: Bennett Miller)

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(Fassung: Blu-ray, Sony, Deutschland)

MONEYBALL erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Baseball-Managers Billy Beane (gespielt von Brad Pitt), dem es Anfang der 00er Jahre gelungen ist, mit Hilfe seines Assistenten (Jonah Hill) und intensiver Computeranalysen die Mannschaft der Oakland Athletics trotz geringer finanzieller Mittel so gut aufzustellen, dass sie immer wieder bis in die Play-Off-Phase der Meisterschaft vordringen konnte…

MONEYBALL, der mit seiner extrem ruhigen, unaufgeregten und nüchternen Inszenierung sicher nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte, hat mich persönlich vor allem wegen seiner ausgesprochen authentisch wirkenden Darstellung des Geschäftszweigs Profimannschaftssport fasziniert. Was Regisseur Bennett Miller hier am Beispiel Baseball aufzeigt, dürfte letztendlich auf so gut wie jede Mannschaftssportart übertragen werden können und als Sportfan ist es ausgesprochen interessant zu sehen, wie es vielleicht auch hinter den Kulissen der eigenen Lieblingsmannschaft ablaufen könnte. MONEYBALL zieht in den Bann, öffnet Augen und sorgt sicher auch für die eine oder andere ernüchternde Erkenntnis. Ein Film, den ich jedem Fan einer Sportmannschaft (egal aus welcher Sportart) nur wärmstens empfehlen möchte.

Persönliche Bewertung: Sehr gut!

BLOODSPORT (USA 1988, Regie: Newt Arnold)

bloodsport

(Fassung: DVD, Kinowelt, Deutschland)

Der Film, der für Hauptdarsteller Jean-Claude Van Damme den großen Durchbruch bedeutete. BLOODSPORT wurde von der angeblich wahren Geschichte des Amerikaners Frank W. Dux inspiriert, der nach eigenen Angaben in den 70er Jahren an diesen geheimen Kampfsport-Turnieren teilnahm und dort nicht wenige Rekorde brach.

Bei dem von Van Damme gespielten Dux handelt es sich um einen Agenten einer amerikanischen Spezialeinheit, der unerlaubt nach Hongkong reist um an dem geheimen Turnier teilzunehmen, zwei Agenten (einer davon wird von Forest Whitaker gespielt, der hier in einer seiner ersten Filmrollen zu sehen ist) sollen derweil versuchen, Dux aufzuspüren und ihn in die USA zurückzubringen.

Seinen Reiz gewinnt BLOODSPORT natürlich in erster Linie aus dem Kampfsportturnier und den zahlreichen Kampfszenen, wobei ich auch – durchaus etwas ernüchtert – zugeben muss, dass die Mehrzahl dieser Vollkontaktkampfsequenzen erstaunlich unspektakulär geraten ist und eigentlich nur der Schlusskampf zwischen dem von Van Damme gespielten Frank Dux und dem von Bolo Yeung gespielten Chong Li auch heute noch zu gefallen und zu begeistern weiß. BLOODSPORT gehört dann doch eher zu den Favoriten aus der eigenen Jugendzeit, die nicht so richtig gut gealtert sind und denen man heute nicht mehr so einfach das Prädikat “Weltklasse“ verpassen mag. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Van Damme und den beiden Agenten, die ihn aufspüren sollen, hat mir heute fast mehr Spaß gemacht als die vielen durchschnittlichen Kampfszenen vor dem großen Finale.

Erschrocken war ich während der Sichtung übrigens vor allem vor mir selbst, denn obwohl ich den Film bestimmt seit gut 25 Jahren nicht mehr gesehen habe, konnte ich mich noch an den genauen Ablauf des Schlusskampfes erinnern. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich mir den Film und speziell diesen letzten Fight zwischen Van Damme und Yeung damals wohl angesehen habe. Ach, und irgendwie ist er schon immer noch geil. Verdammte Nostalgie!

Persönliche Bewertung: Gut!

CADDYSHACK (USA 1980, Regie: Harold Ramis)

caddyshack

(Fassung: DVD, Warner, Deutschland)

Vom Kampfsport zum Golfsport in meinem persönlichen Sportfilmmonat August. In CADDYSHACK lässt Regisseur Harold Ramis, der auch am Verfassen des Drehbuchs beteiligt war, in einem Golfclub das Chaos ausbrechen und regelrecht Welten aufeinanderprallen. Besetzt mit so begnadeten Komikern wie Chevy Chase, Bill Murray und insbesondere Rodney Dangerfield, der eine wahrhaft grandiose Darbietung als Chaosgolfer Al Czervik abgibt, ist CADDYSHACK ein Film, bei dem sich sicher auch Menschen, die zum Lachen normalerweise ausschließlich den Keller aufsuchen, ein gewisses Grinsen nicht verkneifen können. Ramis reiht einen Gag an den nächsten (nicht jeder, aber doch eine verdammt hohe Anzahl trifft dann auch voll ins Schwarze) und schickt seine verschiedenen Figuren in herrlich absurde Situationen. Ein herkömmlicher Plot bleibt dem Zuschauer dabei verwehrt, CADDYSHACK erzählt seine Geschichte in vielen, kleinen Episoden, die zwar immer mal wieder lose zusammenhängen, sich aber nie zu einem großen Ganzen zusammenfügen wollen. Meine ganz persönliche Lieblingsepisode in dem bunten Treiben: der Schokoriegel im Swimmingpool – zum Schreien komisch.

Persönliche Bewertung: Sehr gut!

VARSITY BLUES (USA 1999, Regie: Brian Robbins)

varsity blues

(Fassung: DVD, Paramount, Deutschland)

Regisseur Brian Robbins entführt seine Zuschauer in eine texanische Kleinstadt, in der die Spiele des Football-Teams der örtlichen Highschool schon seit jeher im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses stehen und in der ein ohne Rücksicht auf Verluste agierender Coach (Jon Voight) ein hartes Regiment führt und alles tut, um erfolgreich zu sein und Titel zu gewinnen. Zu seinen Spielern gehört u.a. Mox (James Van Der Beek), der sich nicht sonderlich viel aus dem Sport macht, den er als Reserve-Quarterback größtenteils auf der Ersatzbank absolviert. Doch als sich Lance Harbor (Paul Walker), der Stamm-Quarterback und absoluter Star des Teams so schwer verletzt, dass die Saison gelaufen ist, rückt Mox plötzlich in den Blickpunkt des Interesses und der eigenwillige Spieler findet schon bald Gefallen daran, von der Öffentlichkeit bemerkt und bewundert zu werden und gleichzeitig dem verhassten Trainer eins auswischen zu können…

VARSITY BLUES erzählt die Geschichte des Stars wider Willen, der sich nur langsam mit seiner Rolle anfreunden kann und der diese letztendlich aber umso mehr genießt. Regisseur Brian Robbins kommt – was wäre ein Sportfilm auch ohne sie – natürlich nicht ohne Klischees aus, kriegt es aber dennoch richtig gut hin, seine Story möglichst authentisch und glaubwürdig zu erzählen. Robbins verbindet dabei Elemente der Highschool-Komödie, des Coming-of-Age-Dramas und eben des Sportfilms zu einem homogenen Ganzen und unterhält den Zuschauer mit einer richtig schönen Mischung aus unbekümmerter, jugendlicher Leichtigkeit und dieser nachdenklichen Melancholie, die einen selbst einst an der Schwelle zum Erwachsenwerden begleitet hat.

Mit Jon Voight als fieser Trainer und den damaligen Jungstars James Van Der Beek, Paul Walker, Scott Caan, Ali Larter und Amy Smart ist VARSITY BLUES zudem richtig gut besetzt, Kameramann Chuck Cohen hat die Geschichte in tollen Bildern festgehalten und von der Tonspur tönt ein rockiger Teenie-Soundtrack mit Songs von den Foo Fighters, Green Day, The Offspring u.a.; von mit gibt’s ne Empfehlung.

Persönliche Bewertung: Sehr gut!

ROCKY V (USA 1990, Regie: John G. Avildsen)

rocky v

(Fassung: DVD, MGM, Deutschland)

Zu ROCKY V steuerte Hauptdarsteller Sylvester Stallone nur noch das Drehbuch bei. Die Regie übernahm John G. Avildsen, der einst auch den Auftakt zur Reihe inszenierte. Auch dieser Film startet – wie es mittlerweile zur Tradition der Reihe gehört – mit dem Ende des Vorgängers und die Geschichte, die Avildsen und Stallone erzählen, schließt direkt an ROCKY IV an.

In ROCKY V geht es “back to the roots“, der leicht naive Boxer mit dem großen Herzen hat aufgrund eines Fehlers seines Schwagers Paulie (Burt Young) sein komplettes Vermögen verloren und hat aus dem Kampf gegen Drago zudem so schwere und irreparable Verletzungen davon getragen, dass er auch nicht mehr in den Ring steigen kann, um Geld zu verdienen. Rocky landet wieder dort, wo er einst herkam, eröffnet das alte Trainingszentrum seines toten Mentors Mickey (Burgess Meredith), lernt so das hungrige Boxtalent Tommy Gunn (Tommy Morrison) kennen und versucht alles, den Jungen nach oben zu bringen. Doch Rocky wird Opfer seiner eigenen Naivität, sein Ziehsohn wendet sich ab und am Ende kommt es zum alles entscheidenden Straßenkampf…

Puh, es fällt nicht wirklich leicht, ROCKY V in sein Herz zu schließen. Insbesondere im Vergleich zum unmittelbaren Vorgänger stellt dieser Film – vor allem was den Stil und die filmische Ästhetik angeht – einen extrem harten Bruch dar. Avildsen und Stallone unternehmen hier den Versuch, dem Franchise wieder mehr Herzblut einzuhauchen und sich deutlich mehr auf die Entwicklung der Story und der Charaktere und weniger auf die Schauwerte zu konzentrieren. Das ist zwar durchaus sympathisch, geht aber leider auch irgendwie ziemlich in die Hose. ROCKY V versinkt im tiefsten Kitsch und in übelsten Klischees und wirkt stellenweise wie der hilflose Versuch, an den grandiosen Auftaktfilm aus dem Jahr 1976 anzuknüpfen, was vor allem dadurch gelingen soll, dass einzelne Szenen mehr als deutlich und in nur leicht abgeänderter Weise aus diesem Film übernommen werden. Funktionieren mag das irgendwie alles nicht so richtig und doch bin ich nach der jetzigen Sichtung – früher fand ich ROCKY V einfach nur beschissen – doch irgendwie hin- und hergerissen. Denn trotz all seiner offensichtlichen Schwächen hat mir Avildsens Film heute ziemlich gut gefallen. Ich fand den gescheiterten Versuch, den Stallone und Avildsen unternommen haben, eine echte Geschichte zu erzählen, ungemein sympathisch und es war auch schön, diese in den letzten vier Filmen einfach ins Herz geschlossenen Charaktere auch ein fünftes Mal bis zum Abspann zu begleiten.

Ich verstehe jeden, der diesen Film mies findet. Ich fand ihn bei der jetzigen Sichtung eigentlich ziemlich geil.

Persönliche Bewertung: Gut!

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