November 2015 – Sammelbeitrag Nr. 1

DU ZHAN (aka DRUG WAR) (China/Hongkong 2012, Regie: Johnnie To)

du zhan

(Fassung: Blu-ray, Koch Media, Deutschland)

Um der sicheren Todesstrafe zu entgehen, versucht der skrupellose Drogenhändler Timmy Choi (Louis Koo) dem Chefermittler der Polizei, Captain Zhang Lei (Sun Honglei), bei einer Undercover-Operation zu helfen und so die wirklich dicken Fische im Drogengeschäft an Land zu ziehen. Doch Zhang Lei ist sich nicht sicher, ob Choi nicht ein doppeltes Spiel spielt…

Mal wieder ein Ausflug ins asiatische Kino, wird von mir sowieso viel zu selten unternommen. Die Filme von Johnnie To sind im Endeffekt immer ein Bank, da bildet auch DU ZHAN keine Ausnahme. To wählt eine relativ ruhige Erzählweise, baut langsam Spannung auf und platziert dazwischen immer wieder tolle Suspense-Szenen und ebenso staubtrocken wie druckvoll inszenierte Actioneinlagen mit blutigen Shoot-Outs. An die exorbitant hohe Qualität eines FONG JUK (aka EXILED) kommt DU ZHAN zwar nicht ganz heran, als Fan (asiatischen) Actionkinos führt allerdings kein Weg an DU ZHAN vorbei. Anschauen, unbedingt!

Persönliche Bewertung: Sehr gut!

THIS IS WHERE I LEAVE YOU (USA 2014, Regie: Shawn Levy)

this is where i leave you

(Fassung: Blu-ray, Warner, Deutschland)

In THIS IS WHERE I LEAVE YOU muss sich Jason Bateman als Judd Altman – kurz nachdem er seine Frau beim Seitensprung erwischt hatte – auch noch damit auseinandersetzen, dass sein Vater verstorben ist und dieser einen außergewöhnlichen Wunsch hinterlassen hat: Judd und seine drei Geschwister (Tina Fey, Adam Driver, Corey Stoll) sollen für eine Woche in ihr Elternhaus zurückkehren um gemeinsam mit ihrer Mutter (Jane Fonda) Trauerarbeit zu leisten. Es werden, wie der deutsche Titel ausnahmsweise einmal ziemlich treffend umschreibt, sieben verdammt lange Tage…

THIS IS WHERE I LEAVE YOU ist eine dieser kleinen Tragikomödien, wie sie in den letzten Jahren zentnerweise in die Kinos gespült werden. Und wie so viele ähnliche Filme überrascht es nicht wirklich, dass es auch hier keine größeren Überraschungen für das Publikum gibt. Es geht mal wieder um eine gemäßigt dysfunktionale Familie, die durch einen tragischen Schicksalsschlag wieder funktionsfähig gemacht wird. Es geht um das Zurückkehren in die alte Heimatstadt, um die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit und um Auseinandersetzungen, aus denen letztendlich alle in gewisser Weise als Sieger hervorgehen werden. Es gibt den üblichen Alternative- bzw. 80er-Jahre-Soundtrack zu hören (im vorliegenden Fall u.a. Coldplay, Pearl Jam, INXS und Cyndi Lauper), es gibt die übliche Mischung aus komischen und dramatischen Momenten und es gibt natürlich eine routinierte Besetzung (neben Jason Bateman und Tina Fey sind bspw. noch Rose Byrne und Timothy Olyphant mit von der Partie), mit deren Hilfe schauspielerisch nichts groß anbrennen kann. Ich verstehe jeden, der Filme wie diesen hier als langweilig, unspektakulär oder überflüssig empfindet, der diese Art von Kino in den letzten Jahren vielleicht schon zu oft gesehen hat und es langsam aber sich nicht mehr sehen kann. Ich persönlich habe jedoch eine absolute Schwäche für diese Tragikomödien, sie lösen – so vorhersehbar sie auch sein mögen – einfach etwas in mir aus, sorgen für ein wohliges Gefühl in der Magengegend und es bereitet mir immer wieder große Freude, solche Filme anzusehen. Auch THIS IS WHERE I LEAVE YOU macht da keine Ausnahme. Kino zum Wohlfühlen. Schön.

Persönliche Bewertung: Gut!

MILLENNIUM DEL 1 & 2: MÄN SOM HATAR KVINNOR (Dänemark / Deutschland / Norwegen / Schweden 2010, Regie: Niels Arden Oplev)

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(Fassung: Blu-ray, Momentum Pictures, Großbritannien)

Bereits im Jahr 2009 kamen die Verfilmungen der Millennium-Trilogie des Autors Stieg Larsson in die Kinos. Die schwedische Produktionsfirma Yellow Bird plante ursprünglich nur den ersten Teil als Kinofilm zu vermarkten, die beiden anderen Filme sollten nur im TV laufen. Der große Erfolg des ersten Films führte schließlich dazu, dass auch die beiden anderen, eigentlich ausschließlich fürs TV produzierten Filme, in die Kinos kamen. Ein Jahr nach dem Kinoeinsatz kam die komplette Trilogie schließlich als Miniserie ins Fernsehen, bei der jeder Film in zwei Episoden geteilt und insgesamt mit einer teils weitaus längeren Laufzeit ausgestattet wurde als die Kinoversionen. Die Kinofilme habe ich damals allesamt nicht gesehen, stattdessen möchte ich mir nun die längeren TV-Fassungen zu Gemüte führen.

MILLENNIUM DEL 1 & 2: MÄN SOM HATAR KVINNOR ist die um knapp 40 Minuten längere Version des ersten Teils, der damals unter dem Titel VERBLENDUNG in den deutschen Kinos lief. MÄN SOM HATAR KVINNOR dient in allerster Linie als Einführung der beiden Hauptfiguren, der von Noomi Rapace gespielten Hackerin Lisbeth Salander und des von Michael Nyqvist gespielten Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist, die den Zuschauer auch in den nächsten beiden Filmen bzw. vier Episoden begleiten sollen, und zur langsamen Entwicklung ihrer Beziehung miteinander. Ganz nebenbei hat Regisseur Oplev aber auch noch die Geschichte des zu lösenden Kriminalfalls zu erzählen, mit all seinen überraschenden Wendungen, seinen dubiosen Beteiligten und seinem schockierenden Ende. Und das gelingt ihm auf absolut mitreißende und packende Art und Weise. Die epische Laufzeit von 3 Stunden vergeht praktisch wie im Flug. MÄN SOM HATAR KVINNOR beginnt schon nach wenigen Minuten, den Zuschauer zu fesseln, zu begeistern und einfach nicht mehr loszulassen. Ein großer Verdienst vor allem der durch die Bank vorzüglichen Schauspieler, die ihre Rollen mit Leben füllen und mehr als überzeugend agieren. Hervorzuheben ist dabei insbesondere Noomi Rapace in der Rolle der Lisbeth Salander, die eine wirklich großartige Vorstellung abliefert und der man wohl noch viel länger bei ihrem Schauspiel hätte zusehen können. Meine Vorfreude auf die anderen beiden Filme der Trilogie ist auch wegen ihr ziemlich hoch.

Persönliche Bewertung: Hervorragend!

CHARIOTS OF FIRE (Großbritannien 1981, Regie: Hugh Hudson)

chariots of fire

(Fassung: DVD, 20th Century Fox, Deutschland)

Hugh Hudsons Sportdrama erzählt die wahre Geschichte der beiden britischen Sprinter Eric Liddell (Ian Charleson) und Harold Abrahams (Ben Cross), die sich im Jahr 1924 einen Traum erfüllten, bei den Olympischen Spielen teilnahmen und als gesellschaftliche Außenseiter jeweils die Goldmedaille gewinnen konnten.

Im Gegenteil zu den explosiven Sprints, welche die beiden Sportler im Film immer wieder ansetzen, ist CHARIOTS OF FIRE jedoch ziemlich ruhig geraten. Hudsons Film plätschert ohne große Höhepunkte vor sich hin, ist sicher gut gespielt und auch ausgesprochen hübsch inszeniert, hat jedoch über die komplette Laufzeit immer wieder damit zu kämpfen, dass – dies ist dann halt auch den historischen Ereignissen geschuldet, auf die der Film basiert – einfach zu wenig passiert, um den Zuschauer zu echten Begeisterungsstürmen zu bewegen. Dass der Film nach seiner 2-stündigen Laufzeit trotz dieser vermeintlichen Schwäche dennoch ohne größere Längen über die Zielgerade kommt, ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass CHARIOTS OF FIRE, je länger er dauert, eine Atmosphäre entwickelt, bei der man sich als Zuschauer einfach wohlfühlt. Man sieht den beiden Kontrahenten gerne beim respektvollen Zweikampf zu, beobachtet sie interessiert beim Trainieren, freut sich mit ihnen über den jeweiligen Triumph und hat Respekt vor ihrer Einstellung, sich nicht durch äußere Einflüsse verbiegen zu lassen. CHARIOTS OF FIRE ist sicher kein strahlender Höhepunkt innerhalb des Genres des Sportfilms (auch wenn er einst den Oscar als “Bester Film“ gewinnen konnte), sehenswert ist Hudsons Film jedoch allemal.

Persönliche Bewertung: Gut!

STRIPPED TO KILL (USA 1987, Regie: Katt Shea)

stripped to kill

(Fassung: DVD, Scorpion Releasing, USA)

„STRIPPED TO KILL came out in a very strange way. Katt Shea was an actress who had worked with us, who was very bright and very good and she wanted to direct. And she had directed a little short subjects which I had seen and I thought it was fine. I said: ‚Fine Katt, come up with some sort of an idea. If it’s an idea I like, I’ll back you up in the picture.‘ So she sent me a long detailed treatment of something and I didn’t like it. She than sent me a shorter treatment, anyway, to make the story short, there was a number of treatments and they each got shorter as I turned down each one of them. And finally she would just call me on the phone and tell me in one sentence the idea. She said there has been a murder in a strip club and a police woman detective has to go undercover as a stripper to solve the mystery. I said: ‚Katt, we will make that picture.'“ – mit vorstehenden Worten erinnert sich Roger Corman in einer kurzen Featurette, welche im Bonusmaterial der US-DVD von STRIPPED TO KILL enthalten ist, an die damalige Entstehung des Films. Filmemachen kann so einfach sein.

So simpel wie die Grundidee ist dann auch der Film geraten. In der ersten Stunde interessiert sich Regisseurin Katt Shea nicht wirklich für ihre Geschichte, sondern konzentriert sich eher darauf, ihr geneigtes Zielpublikum mit ausufernden Schauwerten einzulullen. STRIPPED TO KILL besteht zunächst fast ausschließlich aus – teils durchaus aufwendig choreographierten – Stripszenen, die durch einen Hauch von Handlung lose miteinander verbunden werden. Im letzten Drittel kommt die Tittenparade langsam zur Ruhe und stattdessen nimmt der Thrillerplot an Fahrt auf. Plötzlich entwickelt sich tatsächlich so etwas wie Spannung und es gibt sogar einen kleinen Plottwist zu bewundern. Für Corman war STRIPPED TO KILL – das betont er auch in der eingangs genannten Featurette – überraschenderweise so erfolgreich, dass er zwei Jahre später sogar noch eine Fortsetzung drehen ließ, die abermals von Katt Shea inszeniert wurde. Vielleicht erbarmt sich ja ein Label und bringt auch die noch auf DVD raus. Ich würde mir sie ansehen.

Persönliche Bewertung: Unterhaltsam!

THE MAN WITH TWO BRAINS (USA 1983, Regie: Carl Reiner)

the man with two brains

(Fassung: DVD, Warner, Deutschland)

In THE MAN WITH TWO BRAINS fällt Steve Martin als Gehirnspezialist Dr. Hfuhruhurr zunächst auf eine fiese Heiratsschwindlerin (Kathleen Turner) herein und verliebt sich schließlich in die bezaubernde Anne Uumellmahaye – die Sache hat nur einen Haken: Anne ist ein Gehirn in einem Einmachglas (dem Sissy Spacek in der Originalfassung ihre Stimme geliehen hat) mit dem der liebestrunkene Arzt telepathisch kommuniziert und für das er fortan versucht, einen geeigneten Körper zu finden…

Reiners Film lässt sich vielleicht am besten mit den Komödien eines Mel Brooks oder des unwiderstehlichen Trios David Zucker, Jim Abrahams und Jerry Zucker vergleichen. Mit Filmen, in denen die verrücktesten und absurdesten Situationen mit größter Selbstverständlichkeit zur Normalität erklärt werden und die vor obskuren Witzen und herrlicher Situationskomik fast überquellen zu scheinen. THE MAN WITH TWO BRAINS ist ein Paradebeispiel für diese besondere Art von Humor und Steve Martin – der in vielen seiner Filme ja auch immer vollen Körpereinsatz zeigt und ein wahrer Meister des sich Verrenkens und Grimasse Schneidens ist – ist als Dr. Hfuhruhurr (allein dieser Name!!!) hier natürlich absolut in seinem Element. THE MAN WITH TWO BRAINS ist mit seiner Mischung aus Mad-Scientist-Geschichte und Love-Story einfach zum Schreien komisch. Martin zieht alle Register seines Könnens, es gibt eigentlich keinen Gag, der nicht zündet und würde man versuchen, Reiners Film mit einem Wort zu beschreiben, so wäre “irrsinnig“ vielleicht die beste Wahl.

THE MAN WITH TWO BRAINS gehört zu den Filmen, mit denen ich als Jugendlicher praktisch aufgewachsen bin und natürlich neigt man dann dazu, solche Filme, bei einem späteren Wiedersehen dann in gewisser Weise nostalgisch zu verklären. THE MAN WITH TWO BRAINS benötigt keine nostalgische Verklärung, er ist einfach klasse.

Persönliche Bewertung: Sehr gut!

MILLENNIUM DEL 3 & 4: FLICKAN SOM LEKTE MED ELDEN (Dänemark / Deutschland / Schweden 2010, Regie: Daniel Alfredson)

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(Fassung: Blu-ray, Momentum Pictures, Großbritannien)

Ging es im Vorgänger noch um Missbrauch und das Auffinden eines vor langer Zeit spurlos verschwundenen Mädchens, wird Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) im Mittelteil der MILLENNIUM-Trilogie nun mit einer sich rund um Menschenhandel und Zwangsprostitution drehenden Story konfrontiert, die es zu veröffentlichen gilt. Als im Wege der Recherchen sowohl der junge Reporter Dag (Hans Christian Thulin) und dessen Freundin Mia (Jennie Silfverhjelm), als auch der Anwalt Bjurmann (Peter Andersson) ermordet aufgefunden werden, gerät die seit einem Jahr untergetauchte Lisbeth Salander (Noomi Rapace) ins Visier der Polizei. Beim ermordeten Anwalt handelte es sich um ihren gesetzlichen Betreuer, alle drei Opfer wurden mit derselben Waffe erschossen und auf dieser befanden sich Lisbeths Fingerabdrücke…

Auch FLICKAN SOM LEKTE MED ELDEN überzeugt durch eine ausgeklügelte Story, die auf ausgesprochen spannende Art und Weise präsentiert wird und den Zuschauer sehr schnell in ihren Bann zieht. Auch hier vergeht die insgesamt 3-stündige Laufzeit der beiden Teile wie im Flug und Regisseur Daniel Alfredson hat natürlich den großen Vorteil, dass er seine Hauptcharaktere nicht erst noch einführen muss – dies hat sein Kollege Niels Arden Oplev ja bereits in MÄN SOM HATAR KVINNOR erledigt – und sich stattdessen unmittelbar in den neuen Fall stürzen kann. Und doch ist FLICKAN SOM LEKTE MED ELDEN etwas schwächer als der hervorragende Vorgänger ausgefallen, was jedoch einfach der literarischen Vorlage geschuldet ist. Das Zusammenspiel der beiden Charaktere Blomkvist und Salander, das den ganz großen Reiz von MÄN SOM HATAR KVINNOR ausgemacht hatte, ist in FLICKAN SOM LEKTE MED ELDEN praktisch nicht vorhanden. Die die beiden Hauptfiguren betreffenden Erzählstränge laufen nebeneinander ab – Blomkvist versucht zu beweisen, dass Lisbeth unschuldig ist, gleichzeitig hält sich Lisbeth vor der Polizei versteckt und versucht ebenfalls, ihre Unschuld zu beweisen – und es gibt so gut wie keine Szene, in der Michael Nyqvist als Blomkvist und Noomi Rapace als Lisbeth gemeinsam im Bild zu sehen sind. Das fand ich zwar etwas schade, an der Tatsache, dass Regisseur Daniel Alfredson hier trotzdem richtig, richtig gutes Fernsehen abgeliefert hat, ändert natürlich auch dieser vermeintliche Makel nichts.

Die von mir angesehene TV-Fassung läuft übrigens gut 1 Stunde länger als die Version, die damals unter dem Titel VERDAMMNIS in den deutschen Kinos gelaufen ist. Beim Vorgänger fehlten in der Kinofassung gegenüber der TV-Fassung “nur“ knapp 40 Minuten. Ich persönlich möchte keine Minute der Langfassungen missen und will gar nicht wissen, was da alles rausgeschnitten werden musste, um die Filme auf Kinolänge zu kürzen.

Persönliche Bewertung: Sehr gut!

ALI (USA 2001, Regie: Michael Mann)

ali

(Fassung: DVD, 20th Century Fox, Deutschland)

Mit ALI hat sich Regisseur Michael Mann einem relativ kurzen Zeitraum – von 1964-1974 – in der Biographie des Boxchampions Muhammad Ali vorgeknöpft und präsentiert dem Zuschauer zwar ziemlich unkritisches, aber dafür umso größeres Kino auf einer epischen Länge von 150 Minuten. ALI ist bis in die kleinste Nebenrolle schlicht phantastisch besetzt – neben Will Smith in der Hauptrolle überzeugen u.a. Jamie Foxx, Jon Voight, Mario Van Peebles, Jada Pinkett Smith, Bruce McGill, LeVar Burton (um nur einige zu nennen) in ihren Rollen allesamt auf ganzer Linie – und überzeugt neben der schauspielerischen Seite auch in technischer Hinsicht vollkommen. Die Handschrift von Action- und Thrillerspezialist Michael Mann ist auch in dieser Sportbiographie unverkennbar, Kameramann Emmanuel Lubezki taucht den Film in wunderschöne Bilder, die Inszenierung und Choreographie der Boxkämpfe ist unheimlich dynamisch und schlichtweg atemberaubend und der Score von Pieter Bourke und Lisa Gerrard sorgt im Zusammenspiel mit der tollen Songauswahl immer wieder für eine verträumt-melancholische Atmosphäre. Großes Kino!

Persönliche Bewertung: Hervorragend!

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