November 2015 – Sammelbeitrag Nr. 4

MAD LOVE (USA 1935, Regie: Karl Freund)

mad love

(Fassung: DVD, Warner, USA)

Der ebenso verrückte wie geniale Chirurg Dr. Gogol (Peter Lorre) ist von der Theaterschauspielerin Yvonne Orlac (Frances Drake) so besessen, dass er sogar eine Wachsstatue von ihr in seiner Wohnung stehen hat. Zu seinem Entsetzen muss Gogol jedoch feststellen, dass seine Angebetete mit dem Konzertpianisten Stephen Orlac (Colin Clive) verheiratet ist und sein Traum, mit Yvonne den Rest seines Lebens zu verbringen, wohl eher nicht in Erfüllung gehen wird. Als Stephens Hände bei einem Zugunglück regelrecht zerschmettert werden und es praktisch keine Alternativen zur Amputation gibt, wendet sich Yvonne in ihrer Verzweiflung an Gogol. Mit fatalen Folgen…

MAD LOVE ist eine Mischung aus Liebesgeschichte (wenn man es denn so bezeichnen mag) und Horrorfilm, die Lösung, die Gogol für den Verunglückten bereit hält, besteht darin, ihm die Hände eines erst kürzlich hingerichteten Mörders zu transplantieren und die entwickeln schon bald ein Eigenleben. Gogol sieht darin seine große Chance, den Gatten aus dem Weg zu räumen. Peter Lorre ist schlicht großartig in der Rolle des verrückten Arztes, sein Spiel einfach nur unheimlich und furchteinflößend, aus seinen Augen scheint der Wahnsinn regelrecht zu funkeln. Regisseur Karl Freund hat MAD LOVE mit Hilfe seiner beiden Kameramänner Chester A. Lyons und Gregg Toland zudem in ausgesprochen düstere und beunruhigende Schwarz/Weiß-Bilder gepackt, die dem Film auch heute noch eine schaurig-schöne Atmosphäre verleihen, welche jedoch auch immer wieder durch komische Sequenzen, die insbesondere mit Gogols ständig betrunkener Haushälterin zu tun haben, aufgelockert wird. Für Freunde klassischen Gruselkinos gibt es von mir eine klare Empfehlung für MAD LOVE.

Persönliche Bewertung: Gut!

 

I SPIT ON YOUR GRAVE III: VENGEANCE IS MINE (USA 2015, Regie: R.D. Braunstein)

i spit on your grave iii - vengeance is mine

(Fassung: Blu-ray, Platform Entertainment, Großbritannien)

 Mit DAY OF THE WOMAN (besser bekannt unter seinem Wiederaufführungstitel I SPIT ON YOUR GRAVE) hat Regisseur Meir Zarchi im Jahr 1978 einen der wohl verstörendsten Filme seiner Zeit gedreht, einen Film, der ein ganzes – sicher ausgesprochen streitbares – Subgenre definiert und bis zum heutigen Tage nichts von seinem Verstörungspotential verloren hat. Im Jahr 2010 kam ein überraschend gut gelungenes Remake in die Kinos, welches dem Original über weite Strecken durchaus gerecht wurde. Nach einem reichlich asozialen Sequel im Jahr 2013, welches lediglich das Genre mit dem Original/Remake teilte und ansonsten nichts mit der Story zu tun hatte, kam nun mit I SPIT ON YOUR GRAVE III: VENGEANCE IS MINE eine echte Fortsetzung heraus, in der wie im Remake erneut Sarah Butler in der Rolle der Jennifer Hills zu sehen ist.

Diese hat mittlerweile ihren Namen geändert, ist untergetaucht und versucht noch immer die Erlebnisse von einst – die in kurzen Rückblenden noch mal ansatzweise visualisiert werden – zu verarbeiten. Der kompletten Männerwelt gegenüber ausnahmslos misstrauisch eingestellt, verliert sich Jennifer immer mehr in Gewaltfantasien und sucht schließlich Hilfe in einer Selbsthilfegruppe für Vergewaltigungsopfer, in der sie die Außenseiterin Marla (Jennifer Landon) kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Als Marla von ihrem gewalttätigen Exfreund ermordet wird und der Täter aus Mangel an Beweisen auf freien Fuß kommt, nimmt Jennifer das Recht in die eigenen Hände…

Mit I SPIT ON YOUR GRAVE III: VENGEANCE IS MINE vollzieht Regisseur R.D. Braunstein einen Wechsel im Genre, weg vom Rape-and-Revenge-Film, hin zum Vigilanten- bzw. Selbstjustizfilm. Sein Beitrag zur Reihe erinnert mehr an die DEATH-WISH-Filme mit Charles Bronson als an Zarchis ursprünglicher Vision. Ohne Rücksicht auf Verluste hinterlässt der selbsternannte Racheengel eine mehr als beeindruckende Blutspur – Freunde des Horror- und Splatterfilms dürfen sich über einige deftige “creative killings“ freuen – und agiert als Erfüllungsgehilfin diverser Opfer männlicher Gewalt. Dass Braunsteins Film nicht zu sinn- und seelenlosen Nummernrevue verkommt, liegt – wie bereits im 5 Jahre zuvor entstandenen Remake – insbesondere an Hauptdarstellerin Sarah Butler, die schlichtweg großartig spielt, der Hauptfigur echtes Leben einhaucht, ihr einen echten Charakter verleiht und diese nicht nur zur austauschbaren Schablone verkommen lässt.

Persönliche Bewertung: Gut!

 

MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ GANZ GROSSE LIEBE (Deutschland 2011, Regie: Simon Verhoeven)

männerherzen und die ganz ganz große liebe

(Fassung: Blu-ray, Warner, Deutschland)

2 Jahre nach MÄNNERHERZEN inszenierte Regisseur Simon Verhoeven diese Fortsetzung, die unmittelbar an die Ereignisse aus dem ersten Teil anschließt (manche in kurzen Rückblenden auch wieder in Erinnerung ruft) und die Geschichten der verschiedenen Protagonisten erneut in episodenhafter Struktur weitererzählt. Der kurze Text, den ich zu MÄNNERHERZEN geschrieben habe, passt im Endeffekt auch für die Fortsetzung. Würde man sich beide Filme hintereinander anschauen, man würde lediglich durch den Abspann des ersten und den Vorspann des zweiten Teils daran erinnert werden, dass es sich tatsächlich um zwei Filme handelt. In Verbindung mit dem Vorgänger erzählt MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ GANZ GROSSE LIEBE mehrere kleine, ineinander verwobene Geschichten und befindet sich qualitativ auf exakt demselben Niveau wie der erste Teil. Sehenswert ist auch dieser Film vor allem wegen Christian Ulmen, über den ich mich einmal mehr köstlich amüsiert habe, und Justus von Dohnányi, der seine absurde Performance aus MÄNNERHERZEN sogar noch toppen kann.

Persönliche Bewertung: Unterhaltsam!

 

CLOCKERS (USA 1995, Regie: Spike Lee)

clockers

(Fassung: DVD, Universal, Deutschland)

Spike Lee legt zum wiederholten Male den Finger in die Wunde und beschäftigt sich in CLOCKERS, der erneut in Brooklyn angesiedelt ist, mit dem aus Kriminalität und Drogenabhängigkeit bestehenden Teufelskreis.

Im Gegensatz zu seinen beiden Rassismus-Parabeln DO THE RIGHT THING und JUNGLE FEVER, die trotz ihres ernsten Themas doch mit einer gewissen Leichtigkeit inszeniert waren, geht CLOCKERS jedoch jegliche Form von Leichtigkeit ab. Das macht sich bereits im Vorspann bemerkbar, wenn die Credits über Bilder blutüberströmter Leichen laufen, kann man sich als Zuschauer bereits darauf einstellen, dass einen in den nächsten 2 Stunden eher schwer verdauliche Kost vorgesetzt wird.

CLOCKERS dreht sich um den kleinen Dealer Strike (Mekhi Phifer), der zum Netzwerk des das Viertel beherrschenden Rodney Little (Delroy Lindo) gehört, und ins Visier des Polizisten Rocco Klein (Harvey Keitel) gehört. Der ist nach einem Mord an einem Imbissbesitzer nämlich davon überzeugt, dass Strike für die Tat verantwortlich ist und nicht der angeblich geständige Täter (Isaiah Washington), der sich bereits in Polizeigewahrsam befindet und bei dem es sich zufällig um Strikes Bruder handelt. Es entwickelt sich ein Psychospiel nach dem Katze-und-Maus-Prinzip zwischen Strike und Little.

Wie oben schon geschrieben ist CLOCKERS tatsächlich ausgesprochen schwer zu verdauen. Lees Film überzeugt zwar einmal mehr mit eindringlichen, schauspielerischen Leistungen und einer glaubwürdigen Milieuzeichnung, war mir persönlich insgesamt betrachtet jedoch etwas zu sperrig inszeniert. Vielleicht hat mich CLOCKERS auch einfach auf dem falschen Fuß erwischt, aber es ist mir einfach nicht gelungen, einen echten Zugang zu ihm zu finden. So ließ ich das Geschehen eher teilnahmslos an mir vorüberziehen und war am Ende froh, als der Abspann einsetzte. Eine endgültige Bewertung möchte ich mir eigentlich verkneifen, CLOCKERS ist einer der Kandidaten, denen ich – nachdem ich ja nun weiß, was auf mich zukommen wird – irgendwann noch eine zweite Chance geben muss. Ein Film, den ich gerne mehr gemocht hätte und in dem sicherlich viel Potential steckt.

(Vorläufige) persönliche Bewertung: Ok!

 

THE NATURAL (USA 1984, Regie: Barry Levinson)

the natural

(Fassung: Blu-ray, Sony, Deutschland)

 In THE NATURAL will es das frühere Jahrhunderttalent Roy Hobbs (Robert Redford), dessen Karriere einst nach einem Mordversuch jäh beendet wurde, noch einmal wissen, heuert über 15 Jahre nach dem traumatischen Erlebnissen bei den New York Knights an und beginnt in relativ hohem Alter doch noch eine Karriere im Profi-Baseball…

Auch so ein typischer Award-Kandidat. Gewonnen hat THE NATURAL dann zwar nichts Nennenswertes, aber immerhin 4 Oscar-Nominierungen sind ja auch etwas, das man sich auf den Briefkopf schreiben kann. THE NATURAL besticht durch große Schauspielkunst, tolle Settings, schöne Bilder und eine fast schon epische Art der Inszenierung. Was einem hier jedoch in Sachen Plotkonstruktion geboten wird, übertrifft fast jedes Klischee, welches man dem ja sowieso immer ziemlich klischeebehafteten Sportfilm im Normalfall zubilligen mag. Die ganze Ausgangssituation von THE NATURAL ist nicht sonderlich glaubwürdig, der weitere Handlungsverlauf in Grundzügen fast schon lächerlich. Als der schwer gezeichnete Hobbs im alles entscheidenden Spiel, für dessen Teilnahme er sogar sein Leben riskiert, schließlich auch noch den Verlust seines geliebten und symbolüberladenen Schlägers, den er einst als Jugendlicher selbst gefertigt hatte, verkraften muss, dachte ich mir eigentlich nur “ach nö, bitte nicht auch noch…“. Dass das Spiel von Hobbs natürlich auch mit anderem Schläger entschieden wird, dürfte niemanden überraschen, wie dieser entscheidende Homerun dann aber inszeniert ist, sprengt sämtlichen Kitschgrenzen. Hobbs schlägt den Ball in den Lichtmast und begeht unter sprühenden Funken – fast wie eine Heiligenfigur – seinen letzten Homerun. An solchen Szenen können Filme durchaus scheitern. THE NATURAL tut dies irgendwie nicht, ich würde mit all seinen Handlungsschwächen, all seinen Klischee und dem ganzen übertriebenen Kitsch und Pathos nicht wirklich darauf kommen, ihn als nur mittelprächtigen oder gar schlechten Film bezeichnen zu wollen. Levinsons Film wird am Ende des Tages durch seine Besetzung gerettet. Wer Schauspieler wie Robert Redford, Robert Duvall, Glenn Close, Kim Basinger, Barbara Hershey, Joe Don Baker, Michael Madsen, u.a. gemeinsam vor der Kamera vereint, schafft es wohl allein aufgrund dieser geballten Schauspielkompetenz nicht, keinen guten Film zu inszenieren.

Persönliche Bewertung: Gut!

 

LABOR DAY (USA 2013, Regie: Jason Reitman)

labor day

(Fassung: Blu-ray, Paramount, Deutschland)

LABOR DAY führt Kate Winslet als alleinerziehende Mutter und Josh Brolin als verzweifelten Ausbrecher in einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte zusammen, erzählt die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig unter extremen Umständen kennenlernen, sich Hals über Kopf ineinander verlieben und sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass diese Liebe keine Zukunft haben wird. Regisseur Jason Reitman hat mit LABOR DAY eine Mischung aus Drama, Thriller und Romanze gedreht, die nicht mit dem üblichen Kitsch überläuft, sondern den Zuschauer vielmehr mit einer spannenden Geschichte unterhält. Die beiden Hauptfiguren eignen sich ganz vorzüglich dazu, um mit ihnen zu bangen und zu hoffen, dass diese Romanze positiv ausgehen wird. Aufgrund dieser Frage bleibt LABOR DAY bis zum Ende spannend, die Chemie zwischen Winslet und Brolin passt und als Zuschauer betet man regelrecht für ein Happy End für die beiden. Das Ende des Films ist sicher etwas kitschig, aber halt auch einfach nur wunderschön geraten und verursacht ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Ein kleiner, feiner Film und gleichzeitig auch ein flammendes Plädoyer, einfach mal an das Gute im Menschen zu glauben.

Persönliche Bewertung: Gut!

 

SEABISCUIT (USA 2003, Regie: Gary Ross)

seabiscuit

(Fassung: DVD, DreamWorks, Deutschland)

 SEABISCUIT erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines halbblinden Jockeys (Tobey Maguire), der in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem titelgebenden, lahmenden und bereits aussortierten Rennpferd Geschichte im Pferderennsport geschrieben hat. Noch so eine Außenseitergeschichte, die sich natürlich ganz vorzüglich für eine auf möglichst viele Auszeichnungen schielende Verfilmung eignet. Immerhin sieben Nominierungen für den Oscar und zwei Nominierungen bei den Golden Globes sprangen letztendlich heraus. Ausgezeichnet ist an SEABISCUIT vor allem die Zeichnung der Zeit, in der er spielt. Das USA der 30er Jahre kommt ausgesprochen glaubwürdig und authentisch rüber, die Ausstattung des Films ist schlicht superb. Die Geschichte selbst brauchte für meinen Geschmack etwas zu viel Zeit um in Gang zu kommen, so richtig interessant und spannend wurde SEABISCUIT eigentlich erst in der zweiten Hälfte. Dafür sind die diversen Szenen der Pferderennen ungemein intensiv geraten, das Ende verursacht Gänsehaut und Jeff Bridges ist in einer der Hauptrollen mit von der Partie. Und irgendwie ist jeder Film, in dem Jeff Bridges mitspielt, ein guter Film, auch dieser hier.

Persönliche Bewertung: Gut!

 

WILD (USA 2014, Regie: Jean-Marc Vallée)

wild

(Fassung: Blu-ray, 20th Century Fox, Deutschland)

Noch ein Film, der auf wahren Begebenheiten beruht. WILD erzählt die Geschichte von Cheryl Strayed, die in den 90er Jahren im Alter von 26 auf drastische Art und Weise einen neuen Lebensabschnitt startete: Nach dem Tod ihrer Mutter, der Scheidung ihrer Ehe und um sich endgültig von ihrem exzessiven Lebensstil mit Heroinkonsum und ständigen wechselnden Sexualpartnern zu verabschieden, begab sich Strayed auf eine Weitwanderung auf den Pacific Crest Trail und legte so rund 1.600 Kilometer zurück.

Für Hauptdarstellerin Reese Witherspoon, die man wohl am wenigsten in einer solchen Rolle erwarten würde, war WILD eine Herzensangelegenheit. Sie sicherte sich die Filmrechte an Strayeds Buch, produzierte ihn und hatte so überhaupt erst die Möglichkeit, die Hauptrolle zu spielen. Und Reese Witherspoon ist in dieser Rolle, die so gar nicht ihrem üblichen Rollenklischee entspricht, tatsächlich schlichtweg großartig. WILD ist ein Film, der mich von Anfang gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte der Wanderung unterbricht Regisseur Jean-Marc Vallée immer wieder mit – teils extrem kurzen – Flashbacks, in denen der Zuschauer Details des früheren Lebens der Protagonistin zu sehen bekommt und dieses ständige Hin- und Herspringen zwischen Gegenwart und Vergangenheit verleiht WILD eine ungemeine Dynamik, die ein Film, der lediglich eine junge Frau mit einem übergroßen Rucksack auf steinigen Wegen zeigen würde, wohl kaum erreichen könnte. Ein weiterer, riesiger Pluspunkt des Films ist natürlich die Kameraarbeit. Gedreht wurde u.a. im Crater Lake National Park in Oregon und die Landschaftsaufnahmen, die Kameramann Yves Bélanger da auf die Leinwand zaubert, sind teilweise zum Niederknien schön. Und um die Lobeshymne noch abzurunden möchte ich noch kurz auf die grandiose Musikauswahl eingehen. Die Sequenz, die mit “El Condor Pasa (If I Could)“ von Simon & Garfunkel unterlegt wurde, ist pure Magie, das perfekte Zusammenspiel zwischen Bild und Ton. Das gilt im Übrigen auch für die Szene, in der “Glory Box“ von Portishead Verwendung fand. Einfach nur toll. Wenn es an WILD überhaupt etwas auszusetzen ist, dann die mit knapp 2 Stunden viel zu knapp bemessene Laufzeit. Ich hätte Reese Witherspoon locker noch eine Stunde länger bei ihrer Wanderung durch die Wildnis zusehen können.

Persönliche Bewertung: Hervorragend!

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