Magic Moments in Movies: Volume 01

Die Verfolgungsjagd in BULLITT, der aufplatzende Brustkorb in ALIEN, der Dialog zwischen Christopher Walken und Dennis Hopper in TRUE ROMANCE, die Schüler auf ihren Pulten in DEAD POETS SOCIETY, die zu den Klängen von „California Dreamin'“ tanzende Faye Wong in CHUNG HING SAM LAM, das ganz besondere Haargel in THERE’S SOMETHING ABOUT MARY – all diese wahllos herausgepickten Szenen lassen sich wohl am besten wie folgt beschreiben: es sind magische Momente, erinnerungswürdige Sequenzen, die dafür sorgen, dass bestimmte Filme im Gedächtnis bleiben, dass man bestimme Filme in sein Herz schließt und für alle Ewigkeiten darin behalten will.

Diese „Filmszenen für die Ewigkeit“ bieten zitierfähige Dialoge, erzeugen die perfekte Atmosphäre, transportieren Stimmungen, lassen einzelne Musikstücke unvergesslich werden, berühren den Zuschauer, schockieren ihn, bringen ihn zum Lachen und oft auch zum Weinen.

Ich möchte hier im Blog damit beginnen, eine Sammlung solcher Szenen zusammenzustellen und neben den regelmäßig veröffentlichten Filmtexten in losen und unregelmäßigen Abständen zu posten. Es ist geplant, dass in jedem dieser „Magic Moments“-Texte jeweils 15 Momente aus 15 verschiedenen Filmen beschrieben werden. In vollkommen willkürlicher Reihenfolge wird es Screenshots und kurze Beschreibungen zu solchen Szenen aus möglichst vielen Genres, Jahrzehnten und Produktionsländern geben. Und es wird hoffentlich viele Filme geben, die im Lauf der Zeit mehrmals Erwähnung finden werden, ganz einfach weil sie glücklicherweise mehr als nur einen magischen Moment zu bieten haben. Vor etwaigen Spoilern wird ausdrücklich gewarnt!

Und da dieser erste Beitrag nun im Dezember veröffentlicht wird, sind unter den ersten fünfzehn Filmen insgesamt drei typische Weihnachtsfilme enthalten, und mit diesen wird der Reigen an magischen Momenten nun auch gleich eröffnet:

 

LOVE ACTUALLY (Frankreich/Großbriannien/USA 2003, Regie: Richard Curtis)

Worum geht’s? Um die Weihnachtszeit kreuzen sich in London die Wege, Leben und Schicksale verschiedener Menschen.

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Magischer Moment, Stichwort: Sternsinger

Mark (Andrew Lincoln) ist unsterblich in Juliet (Keira Knightley) verliebt. Dumm nur, dass die vor kurzem erst seinen besten Freund Peter (Chiwetel Ejiofor) geheiratet hat. Am Weihnachtsabend klingelt er schließlich an der Tür zur Wohnung von Juliet und Peter. Juliet öffnet, Mark bittet sie, Peter zu sagen, es seien die Sternsinger, aus einem mitgebrachten CD-Player ertönen die Klänge von „Silent Night“ und auf mitgebrachten Schildern gesteht Mark Juliet seine Liebe mit folgenden Worten: „But for now let me say, without hope or agenda, just because it’s Christmas – (and at Christmas you tell the truth) – to me, you are perfect and my wasted heart will love you until you look like this…“. Mark verlässt das Haus, Juliet läuft ihm hinterher, gibt ihm einen Kuss und kehrt schließlich zum Haus zurück. Mit den Worten „Enough. Enough now.“ läuft Mark davon.

Was bleibt ist eine der emotionalsten, schönsten und traurigsten Liebeserklärungen der Filmgeschichte.

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THE HOLIDAY (USA 2006, Regie: Nancy Meyers)

Worum geht’s? Iris (Kate Winslet) und Amanda (Cameron Diaz) tauschen um die Weihnachtszeit ihre Häuser um Urlaub vom Alltag zu machen und finden in der Ferne schließlich das große Glück.

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Magischer Moment, Stichwort: Preisverleihung

Eine Nebenhandlung des Films dreht sich um den 90-jährigen, ehemaligen Drehbuchautor Arthur Abbott (Eli Wallach), mit dem sich Iris anfreundet. Als sie mitbekommt, dass Arthur auf einer Veranstaltung der Writers Guild of America für sein Lebenswerk geehrt werden soll, überredet sie ihn, diese Auszeichnung doch anzunehmen. Unsicher und ohne große Erwartungen sagt Arthur schließlich zu und ist vom Empfang, der ihm bereitet wird, schlicht überwältigt.

Den überfälligen Preis für das Lebenswerk, den Wallachs Filmcharakter hier erhalten hat, sollte Eli Wallach vier Jahre später dann auch im echten Leben bekommen. Im November 2010 wurde er von der Academy mit dem Honorary Award ausgezeichnet, der ihm ‚for a lifetime’s worth of indelible screen characters‘ verliehen wurde.

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CHRISTMAS VACATION (USA 1989, Regie: Jeremiah S. Chechik)

Worum geht’s? Clark Griswold (Chevy Chase) möchte seiner Familie nicht viel weniger als das perfekte Weihnachtsfest bieten. Doch aus verschiedensten Gründen geht alles schief und Weihnachten droht, in einer Katastrophe zu enden.

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Magischer Moment, Stichwort: Dachboden

Als Clark im Schlafanzug auf dem Dachboden Geschenke verstecken will, wird die Luke geschlossen und er ist erst mal eingesperrt. Um sich warm zu halten, zieht er alte Kleider an, die in einer Kiste liegen und entdeckt dabei einen Karton alter Super-8-Filme, die er sich schließlich bis zu seiner Befreiung – mit erkennbar nostalgischen Gefühlen – ansieht.

Inmitten des ganzen Klamauks und Chaos, das CHRISTMAS VACATION dem Zuschauer zu bieten hat, ist diese wunderschöne Sequenz einer der ruhenden Pole, die in Komödien so wichtig sind, um danach wieder richtig durchstarten zu können.

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MIAMI VICE (Deutschland/Paraguay/Uruguay/USA 2006, Regie: Michael Mann)

Worum geht’s? Die beiden Vice-Cops Crockett (Colin Farrell) und Tubbs (Jamie Foxx) begeben sich auf eine Undercover-Mission gegen die Organisation des mysteriösen Montoya (Luis Tosar), während der sich Crockett in Isabella (Gong Li), die attraktive Buchhalterin des Gangsterbosses, verliebt.

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Magischer Moment, Stichwort: Schnellboot

Crockett und Isabella jagen in einem Schnellboot über den Ozean, kommen sich im Gespräch langsam näher, die erotische Spannung zwischen ihnen ist förmlich spürbar, dazu leise die Klänge von Mobys Hit „One of These Mornings“. Gänsehaut macht sich breit…

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BLADE RUNNER (Großbritannien/Hongkong/USA 1982, Regie: Ridley Scott)

Worum geht’s? Im futuristischen Los Angeles verdient sich der ehemalige Cop Rick Deckard (Harrison Ford) seine Brötchen damit, Replikanten aufzuspüren, die unerlaubt auf die Erde zurückgekommen sind.

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Magischer Moment, Stichwort: Tränen im Regen

Die Jagd nach dem Replikanten Batty (Rutger Hauer) endet für Deckard auf dem Dach eines Gebäudes. Batty rettet Deckard vor dem Sturz in den Tod. Zum kurzen, darauffolgenden Monolog Battys muss man wohl keine großen Worte mehr verlieren: „I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time… like tears in rain… Time to die.“

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ZUBEKÔ BANCHÔ: ZANGE NO NEUCHI MO NAI (Japan 1971, Regie: Kazuhiko Yamaguchi)

Worum geht’s? Die gerade aus einer Jugendstrafanstalt entlassene Rika (Reiko Ôshida) begibt sich zunächst auf die Suche nach vier ehemaligen Insassinnen und gerät, nachdem sie diese gefunden hat und feststellen muss, dass alle mehr oder weniger schon wieder in die Kriminalität abgerutscht sind, in einen Privatkrieg mit einem gefährlichen Yakuza-Clan.

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Magischer Moment, Stichwort: Rote Mäntel

Vor dem finalen Konflikt schreiten die insgesamt fünf Freudinnen mit fest entschlossenen Blicken in ihren langen, roten Mänteln die nächtlichen Straßen entlang. In Verbindung mit dem grandiosen Score von Komponist Toshiaki Tsushima entwickelt sich dabei eine ungemein intensive und nur schwer in Worte zu fassende Atmosphäre.

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ALMOST FAMOUS (USA 2000, Regie: Cameron Crowe)

Worum geht’s? Der leidenschaftliche Musikfan William Miller (Patrick Fugit) hat die Möglichkeit, für das renommierte Rolling-Stone-Magazin über die Tour der Newcomer-Band Stillwater zu berichten. Nur dafür muss der gerade mal 15-jährige Teenager gemeinsam mit der Band reisen, wovon seine strenge Mutter (Frances McDormand) nicht gerade begeistert ist.

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Magischer Moment, Stichwort: Plattensammlung

Noch bevor der Film mit der eigentlichen Handlung startet, wird der Zuschauer Zeuge, wie Williams große Schwester Anita (Zooey Deschanel) ihre Volljährigkeit nutzt, um aus dem Haus der strengen Mutter zu fliehen. Ihren kleinen Bruder lässt sie mit folgenden Worten zurück: „One day you’ll be cool. Look under your bed, it’ll set you free.“ Unter seinem Bett findet der zu diesem Zeitpunkt 11 Jahre alte William schließlich die Plattensammlung seiner Schwester.

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HERR LEHMANN (Deutschland 2003, Regie: Leander Haußmann)

Worum geht’s? Frank Lehmann (Christian Ulmen) steht kurz vor seinem 30. Geburtstag, wird von allen seinen Freunden nur „Herr Lehmann“ genannt, arbeitet in einer Kreuzberger Kneipe hinterm Tresen und fühlt sich durchaus wohl in seinem kleinen Mikrokosmos, in dem es eigentlich nur zwei Sorgen gibt: Wie erobert er das Herz der Köchin Katrin (Katja Danowski) und wie gaukelt er seinen Eltern, die sich überraschend zu Besuch angekündigt haben, ein erfolgreiches Leben vor?

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Magischer Moment, Stichwort: Ein Bier und einen Kurzen

Herr Lehmann sitzt ziemlich zum Ende des Films reichlich angetrunken am Tresen einer Kneipe und denkt dabei über den Sinn seines Lebens nach. Eine Frau kommt in die Kneipe, bestellt ein Bier und einen Kurzen, bekommt die Bestellung jedoch erst ausgeschenkt, als sie dem Wirt bestätigt, dass sie Geld dabei hat. Sie kippt den Schnaps ins Bierglas, dreht sich um und fragt die Gäste, ob sie denn schon mitbekommen haben, dass die Mauer gefallen ist. Anstatt neugierig auf die Straße zu laufen, wird erst mal der Fernseher eingeschaltet. Nicht einmal der Mauerfall kann die Typen von ihrem Tresen weglocken. Schließlich gehen sie doch alle auf die Straße, aber erst nachdem jeder sein Bier ausgetrunken hat.

Ich liebe diese kleine Szene, weil sie die verlorenen Seelen, die diesen Film bevölkern, auf so treffende und liebenswerte Art charakterisiert. Ein Hauch von Schönheit in der offensichtlichen Tristesse der Umgebung, in der sie spielt.

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MAJOR LEAGUE (USA 1989, Regie: David S. Ward)

Worum geht’s? Rachel Phelps (Margaret Whitton) hat nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes dessen Baseballclub in Cleveland geerbt. Da es die neue Besitzerin jedoch nach Miami zieht, würde sie den Club gerne mit umziehen. Ein Schlupfloch in den laufenden Verträgen mit den öffentlichen Trägern könnte ihr dabei behilflich sein, doch dazu muss das Team die Saison komplett erfolglos abschließen. Um dies zu gewährleisten stellt sie ein Team von offensichtlichen Versagern zusammen, doch die sind plötzlich erfolgreicher als ihr lieb ist.

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Magischer Moment, Stichwort: Wild Thing

Im entscheidenden Spiel wird Publikumsliebling Ricky „Wild Thing“ Vaughn eingewechselt und das Publikum rastet zu den Klängen des gleichnamigen Songs einfach nur aus.

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APOCALYPSE NOW (USA 1979, Regie: Francis Ford Coppola)

Worum geht’s? Während des Vietnamkriegs erhält US-Captain Willard (Martin Sheen) den Auftrag, den desertierten Colonel Kurtz (Marlon Brando) ausfindig zu machen.

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Magischer Moment, Stichwort: „The End“

Die ersten Hubschraubergeräusche, die ersten Klänge von „The End“, ein Waldstück geht nach einem Bombenangriff in Flammen auf, danach die Überblendungen zwischen dem auf einem Bett liegenden Captain Willard (Martin Sheen) und den Kriegshandlungen, an die er sich erinnert. Bereits nach wenigen Sekunden packt einen die erste Gänsehaut. Einfach nur faszinierend.

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THE DEVIL’S REJECTS (Deutschland/USA 2005, Regie: Rob Zombie)

Worum geht’s? Die gemeingefährliche Familie Firefly (Bill Moseley, Sid Haig und Sheri Moon Zombie) flüchtet vor dem rachsüchtigen Sheriff Wydell (William Forsythe) und hinterlässt eine blutige Spur der Zerstörung.

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Magischer Moment, Stichwort: Straßensperre

Am Ende des Films fährt das Auto mit den schwerverletzten Flüchtenden zu den Klängen von Lynyrd Skynyrds „Free Bird“ einen verlassenen Highway entlang, fast könnte man meinen, die Fireflys haben es geschafft. Bis letztendlich eine Straßensperre mit schwerbewaffneten Polizisten vor ihnen erscheint. Mit Vollgas rasen sie dem sicheren Tod entgegen…

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BILL & TED’S EXCELLENT ADVENTURE (USA 1989, Regie: Stephen Herek)

Worum geht’s? Um das Überleben der Menschheit zu sichern, müssen die beiden Chaoten Bill (Alex Winter) und Ted (Keanu Reeves) unbedingt ein Geschichtsreferat mit einer guten Note abschließen. Mit Hilfe einer Telefonzelle, die gleichzeitig eine Zeitmaschine ist, reisen die beiden Freunde durch die Weltgeschichte, sammeln diverse Berühmtheiten ein und bringen diese in die filmische Gegenwart.

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Magischer Moment, Stichwort: Sigmund Freud

Die von den beiden Chaoten in die Gegenwart geholten Figuren der Weltgeschichte sind abhanden gekommen und werden nun nach und nach von der Polizei eingesammelt und verhört. Dabei kommt es zu folgendem Dialog zwischen einem Polizeipsychologen (Steven Rotblatt) und Sigmund Freud (Rod Loomis): „I wanna know why you claim to be Sigmund Freud.“ – „Why do you claim I’m not Sigmund Freud?“ – „Why do you keep asking me these questions?“ – „Tell me about your mother. Do you like a couch to lie on?“ – „No, I don’t want a couch to lie on!“ Einfach zum Brüllen komisch!

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SPRING BREAKERS (USA 2012, Regie: Harmony Korine)

Worum geht’s? Um Geld für die Fahrt nach Florida zum jährlichen Spring Break zu organisieren, entschließen sich vier College-Studentinnen (Selena Gomez, Vanessa Hughes, Ashley Benson und Rachel Korine) kurzerhand dazu, ein Diner auszurauben. Letztendlich auf der Partymeile angekommen, landen die Freundinnen aufgrund ihrer Alkohol- und Drogenexzesse im Knast und lernen dort den charismatischen Gangster Alien (James Franco) kennen, der sie schließlich endgültig auf die kriminelle Bahn zieht.

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Magischer Moment, Stichwort: Klavier

Es gibt da eine Szene, in der Alien an einem Klavier auf seiner Terrasse sitzt, im Hintergrund das Meer, um ihn herum die drei verbliebenen Gangsterinnen mit pinken Sturmmasken über den Gesichtern und Knarren in der Hand, und „Everytime“ von Britney Spears zum besten gibt. Die Musik, die besondere Farbgebung der Sequenz, wie der Gesang der Charaktere langsam in den Originalsong überleitet und die ganze Absurdität der kompletten Szene, machen diesen Moment zu einem dieser Momente, die sich wohl für immer in die Netzhaut des Zuschauers einbrennen.

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INGLOURIOUS BASTERDS (Deutschland/USA 2009, Regie: Quentin Tarantino)

Worum geht’s? Frankreich, zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Die ein Kino betreibende Shosanna (Mélanie Laurent) bekommt die einmalige Gelegenheit, sich an den Nazis für den Tod ihrer Familie zu rächen, die einst vom skrupellosen Col. Hans Landa (Christoph Waltz) eiskalt ermordet wurde.

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Magischer Moment, Stichwort: „Cat People“

Der letzte Akte des Films wird zu den Klängen von David Bowies „Cat People (Putting Out the Fire)“ eingeläutet. Am Abend der Filmpremiere sehen wir die nachdenkliche Shosanna in einem roten Kleid vor einem Fenster stehen und scheinbar ins Leere blicken. Ihre Gesichtszüge wechseln von Nachdenklichkeit zu Entschlossenheit, sie schminkt sich, trinkt einen Schluck Rotwein, lädt ihre Pistole. Der lange herbeigesehnte Racheakt wird eingeläutet.

Auch diese Szene ist ein gutes Beispiel dafür, wie ungemein wichtig die perfekte Musikuntermalung sein kann, wie die Symbiose von Bild und Musik eine ganz eigene Atmosphäre kreieren kann und so unvergessliche Momente erschafft.

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CLERKS (USA 1994, Regie: Kevin Smith)

Worum geht’s? Dante (Brian O’Halloran) arbeitet in einem Gemischtwarenladen, sein bester Kumpel Randal (Jeff Anderson) in der Videothek nebenan. CLERKS verfolgt einen ganz normalen Arbeitstag der beiden besten Freunde, mit nervigen Kunden, unzulässigen Pausen und diversen privaten Problemen.

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Magischer Moment, Stichwort: 37

In einer der komischsten Szenen des Films sind sich Dante und seine Freundin Veronica (Marilyn Ghigliotti) nicht ganz einig darüber, was nun als Geschlechtsverkehr durchgeht und was nicht. Dante ging immer davon aus, dass seine Freundin bisher nur mit 3 verschiedenen Männern Sex hatte, diverse Blowjobs hat sie ihm dabei jedoch unterschlagen. Dante will nun die exakte Anzahl wissen. Es entwickelt sich folgender Dialog, der durch den Kommentar eines Kunden beendet wird, den man einfach nur als „priceless“ bezeichnen kann:

Dante: „You said you only had sex with three different guys; you never mentioned him!“ – Veronica: „Because I never HAD sex with him.“ – Dante: „You sucked his dick!“ – Veronica: „We went out a few times. We never had sex but we fooled around.“ – Dante: „Oh my God, WHY did you tell me you only had sex with three different guys?“ – Veronica: „Because I DID only have sex with three different guys; that doesn’t mean I didn’t just go with people.“ – Dante: „Oh my God, I feel so nauseous!“ – Veronica: „I’m sorry, Dante, I thought you understood!“ – Dante: „I did understand! I understood that you had sex with three different guys and that’s all you said!“ – Veronica: „Please calm down.“ – Dante: „How many?“ – Veronica: „Dante…“ – Dante: „How many dicks have you sucked?“ – Veronica: „Let it go!“ – Dante: „How many?“ – Veronica: „All right, shut up a second and I’ll tell you! Jesus! I didn’t freak out like this when you told me how many girls you fucked!“ – „Dante: This is different, this is important. How many? Well?“ – Veronica: „Something like… 36.“ – Dante: „What? Something like 36? „- Veronica: „Lower your voice.“ – Dante: „Wait, what is that anyway, something like 36? Does that INCLUDE me?“ – Veronica: „Ummm… 37.“ – Dante: „I’m 37? 37! My girlfriend sucked 37 dicks!“ – Customer: „In a row?“

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To be continued…

 

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