02/2016 – Sichtungen 19-26

THE MESSENGERS (USA 2007, Regie: Danny Pang / Oxide Pang)

the messengers

(Fassung: Blu-ray, Momentum Pictures, Großbritannien)

Beim US-Debüt der Zwillingsbrüder Danny und Oxide Pang handelt es sich um einen durch und durch klischeehaften und nur leidlich spannenden Vertreter des Spukhausfilms. Die aus Hongkong stammenden Regisseure hatten sich vor allem mit der erfolgreichen GIN GWAI-Filmreihe regelrecht für den US-Markt aufgedrängt, konnten aber dem offensichtlich vorgezeichneten Schicksal vieler asiatischer Regiekollegen aus den Jahren zuvor, die vom System Hollywood glattgebogen worden, leider auch nicht entfliehen.

THE MESSENGERS handelt von der Teenagerin Jess (Kristen Stewart), die – um Vergangenheitsbewältigung zu betreiben – mit ihren Eltern (Dylan McDermott und Penelope Ann Miller) und ihrem kleinen Bruder Ben in ein altes, abgelegenes Farmhaus zieht, in dem es – welch Überraschung – nicht ganz geheuer zugeht. Ähnlich wie Jess haben auch die im Anwesen hausenden Geister, die zunächst nur der kleine Ben sehen kann, noch etwas Dringendes zu erledigen und bringen dadurch Jess und ihre Familie in Gefahr.

Die Gebrüder Pang versuchen ihre Zuschauer mit relativ langsamem Spannungsaufbau und wohldosierten Schock-Momenten für sich zu gewinnen, gelingen tut ihnen das allerdings nur selten. Ab und an erschrickt man sich zwar ein klitzekleines bisschen und hin und weniger kommt auch so etwas wie gruselige Atmosphäre auf, für einen echten Nailbiter ist THE MESSENGERS aber viel zu vorhersehbar und klischeehaft geraten und leider auch nur mit mäßig gelungenen CGI-Effekten ausgestattet worden. So ist dieser Film von Danny und Oxide Pang in erster Linie als nette Zeitverschwendung zu gebrauchen; weiterempfehlen würde ich ihn jetzt nur bedingt.

Bewertung: Ganz ok! – 5/10

 

 

THE ZERO THEOREM (Frankreich / Großbritannien / Rumänien / USA 2013, Regie: Terry Gilliam)

the zero theorem

(Fassung: Blu-ray, Concorde, Deutschland)

Nach BRAZIL aus dem Jahr 1985 und TWELVE MONKEYS aus dem Jahr 1995 beschäftigt sich Regisseur Terry Gilliam in THE ZERO THEOREM erneut mit einer düsteren Zukunftsvision, einer Dystopie, in der wohl niemand wirklich leben will. Als Zuschauer folgen wir dem von Christoph Waltz gespielten Computergenie Qohen Leth, der in einer Welt permanenter Reizüberflutung einfach nur seine Ruhe haben will und verzweifelt versucht, das titelgebende “Zero Theorem“ zu beweisen…

Terry Gilliam konfrontiert seine Zuschauer mit einer Zukunft, die vollkommen dem Wahnsinn verfallen ist, in der es keinerlei Oasen der Ruhe und Stille mehr zu geben scheint und in der der Sinn des Lebens darin zu bestehen scheint, dass es keinerlei Sinn mehr gibt. Visuell ist THE ZERO THEOREM gar prächtig umgesetzt, in der komplett durchgedrehten Zukunft gibt es in jedem Winkel etwas zu entdecken und zu bestaunen und genau wie die Welt, in der THE ZERO THEOREM spielt, ist auch der Film selbst ziemlich durchgeknallt und abgedreht. Das ist natürlich gefundenes Futter für Hauptdarsteller Christoph Waltz, der hier mal wieder seine typische One-Man-Show abziehen darf, damit aber auch so langsam aber sicher zu nerven beginnt. Das Hauptproblem von Gilliams Film ist allerdings nicht sein langsam nervender Hauptdarsteller, sondern die Tatsache, dass sich hinter dem exaltierten Spiel von Waltz und den detailverliebten Settings im Endeffekt lediglich eine große Leere aufzutun scheint. THE ZERO THEOREM wirkt erschreckend banal, die Geschichte kann einen als Zuschauer eigentlich nie so wirklich fesseln und würde der Film nicht in erster Linie von seiner visuellen Stärke leben, man müsste ihn fast als Enttäuschung auf ganzer Linie bezeichnen. Dank seines Kameramanns Nicola Pecorini, seines Production Designers David Warren und seines Kostümdesigners Carlo Poggioli rettet sich Gilliam gerade noch so über die Ziellinie, an die hohe Qualität der beiden im Ausgangssatz genannten Dystopien kommt THE ZERO THEOREM jedoch nicht ansatzweise heran. Am Ende des Tages ist es schon fast eine Ironie des Schicksals, dass ein Film, der Reizüberflutung und Oberflächlichkeiten kritisiert, einzig und allein durch seine Schauwerte zu überzeugen weiß.

Bewertung: Ganz ok! – 5/10

 

 

THE BIG YEAR (USA 2011, Regie: David Frankel)

the big year

(Fassung: Blu-ray, 20th Century Fox)

Das titelgebende “Big Year“ bezieht sich auf einen sportlichen Wettkampf unter Vogelbeobachtern, bei dem diese versuchen, während eines Kalenderjahres so viele verschiedene Vogelarten wie möglich zu sichten. Schon diese Tätigkeit allein scheint für einen Normalsterblichen wie mich nicht unbedingt aufregend zu sein, noch weniger aufregend dürfte man es dann verständlicherweise finden, wenn darüber noch ein Film gedreht wird. Und ja, ich muss ehrlich gestehen, ich habe mir THE BIG YEAR nicht wegen der Geschichte rund um den sportlichen Wettkampf angesehen, sonderlich ausschließlich wegen seiner drei Hauptdarsteller. Wären da mit Steve Martin, Jack Black und Owen Wilson drei in meinen Augen grandiose Komiker vor der Kamera gestanden, ich wäre nie und nimmer auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen, mir einen Film über Vogelbeobachter anzusehen. Die Besetzung hat es rausgerissen und die ist auch in den diversen kleineren und größeren Nebenrollen atemberaubend gut. Ich habe keine Ahnung, wie die Casting-Abteilung es geschafft hat, aber in THE BIG YEAR spielen außerdem Rosamund Pike, Kevin Pollak, Dianne Wiest, Brian Dennehy, Anthony Anderson, Anjelica Huston, Tim Blake Nelson und diverse andere bekannte Gesichter mit. Offensichtlich ist so ein “Big Year“ in den USA eine ziemlich große Sache.

Der Film dreht sich nun um den bisherigen Rekordhalter der Vogelbeobachtung, dem von Owen Wilson gespielten Kenny Bostick, der es auf 732 verschiedene Arten innerhalb eines Jahres geschafft hat, der nun Angst hat, dass ihm dieser Rekord genommen werden könnte – Jack Black und Steve Martin sind seine Konkurrenten – und aus diesem Grund alles daran setzt, dies zu verhindern. Ohne Rücksicht auf Verluste setzt er dabei selbst seine Ehe aufs Spiel.

Regisseur David Frankel inszeniert THE BIG YEAR als unterhaltsame Hatz quer durch die Vereinigten Staaten, kreiert dabei ein paar herrlich komische Momente und spart auch nicht an nachdenklichen Untertönen. Die Beobachter werden als Getriebene gezeichnet, als Opfer ihrer Obsessionen, die mitunter einen zu hohen Preis für den vermeintlichen Erfolg zu zahlen bereit sind. Man muss also nicht unbedingt ein Vogelbeobachter sein, um aus THE BIG YEAR auch für sich selbst eine – zugegebenermaßen ausgesprochen einfach gestrickte – Botschaft mitnehmen zu können.

Bewertung: Unterhaltsam! – 6/10

 

 

WHAT DREAMS MAY COME (Neuseeland / USA 1998, Regie: Vincent Ward)

what dreams may come

(Fassung: DVD, Universal, Deutschland)

Robin Williams spielt Chris Nielsen, der bei einem Autounfall ums Leben kommt und sich – nachdem es ihm endlich gelungen ist, von allem Irdischen zu lösen – tatsächlich im Paradies wiederfindet. Als er dort jedoch erfährt, dass sich seine Frau Annie (Annabella Sciorra) vor lauter Trauer das Leben genommen hat und aufgrund dieser Tat in der Hölle gelandet ist, setzt er alles in Bewegung, um vom Himmel in die Hölle hinabzusteigen und seine Frau vor der ewigen Verdammnis zu retten. Und diese Reise setzt Regisseur Vincent Ward in einfach nur atemberaubenden Bilderwelten um.

WHAT DREAMS MAY COME ist Kitsch. Unfassbar schön anzusehender Kitsch. Mitten ins Herz treffender Kitsch. Kitsch mit einer durchweg positiven Message. Aber am Ende des Tages halt doch nur Kitsch. Kitsch, der – je nach Zuschauer – die verschiedensten Reaktionen hervorrufen dürfte. Die dürften vom hoffnungslosen Hinschmelzen bis zum dringenden Bedürfnis, vor Wut den heimischen Fernseher eintreten zu wollen, alle möglichen Spektren abdecken und eine auch nur halbwegs objektive Bewertung dieses Films scheint mir komplett unmöglich zu sein. Ich hatte das Glück, dass ich mich auf WHAT DREAMS MAY COME einlassen konnte, dass mich seine visuelle Pracht verzaubert hat und dass ich diese herrlich naive und doch auch irgendwie Hoffnung spendende Grundaussage des Films sehr sympathisch fand. Vielleicht wird am Ende ja doch alles gut.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

MY WEEK WITH MARILYN (Großbritannien / USA 2011, Regie: Simon Curtis)

my week with marilyn

(Fassung: Blu-ray, Ascot Elite, Deutschland)

 Der spätere Dokumentarfilmer Colin Clark (der allerdings so wenig Sachen gedreht hat, dass man ihn nicht wirklich kennen muss, die IMDB listet fast ausschließlich Credits bei TV-Produktionen in den 60er und 70er Jahren), startete seine Karriere beim Film einst im jungen Alter von 23 Jahren als Produktionsassistent beim Marilyn-Monroe-Film THE PRINCE AND THE SHOWGIRL und wurde im Lauf der Dreharbeiten aufgrund Verkettung verschiedener Umstände zur Vertrauensperson von Marilyn Monroe. Regisseur Simon Curtis erzählt mit MY WEEK WITH MARILYN diese Geschichte, welche auf Büchern beruht, die Colin Clark zu Lebzeiten veröffentlichte. Selbst befragen zu den Ereignissen von damals konnten ihn die Filmemacher nicht mehr, Clark verstarb bereits im Dezember 2002 im Alter von 70 Jahren.

Regisseur Simon Curtis ist sichtlich darum bemüht, den Menschen hinter dem Mythos zu zeigen, so wirklich gelingen mag ihm dies allerdings nicht. Eine Legende wie Marilyn Monroe zu entmystifizieren, dürfte jedoch auch ziemlich unmöglich sein. Als Zuschauer erfährt man nur wenig bis gar nichts Neues über MM, im Endeffekt wird das Bild, das man als Filmfan von der Ikone haben dürfte, nur bestätigt. Aber vielleicht gibt es auch einfach nicht mehr zu zeigen. Vielleicht war MM ja auch wirklich nur diese naive Verführerin, der Männer reihenweise zu Boden lagen, die Regisseure und Produzenten in den Wahnsinn treiben konnte und die sich trotz ihres immensen Erfolges, den sie zur Entstehung von THE PRINCE AND THE SHOWGIRL bereits hatte, vor lauter Unsicherheit vor der Kamera wie ein blutiger Anfänger verhielt.

MY WEEK WITH MARILYN lebt in erster Linie von der Chemie zwischen Michelle Williams, die die Monroe so überzeugend wie nur möglich interpretiert, und Eddie Redmayne, der in der Rolle des jungen Colin Clark zu sehen ist und dessen Figur gar nicht so recht zu wissen scheint, was ihr hier eigentlich wiederfährt. In zweiter Linie lebt MY WEEK WITH MARILYN von der restlichen Besetzung, die sich wirklich mehr als sehen lassen kann und die dazu beiträgt, dass Curtis’ Film, mag er als Biopic auch nicht wirklich überzeugen, über die komplette Laufzeit zu einer enorm vergnüglichen Angelegenheit wird. Wenn man neben Michelle Williams und Eddie Redmayne u.a. auch noch Julia Ormond, Kenneth Branagh, Emma Watson und Judi Dench in der Besetzungsliste vorweisen kann, ist es ja auch fast unmöglich, einen Film zu drehen, bei dem die schauspielerischen Leistungen nicht überzeugen.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

CRIMSON PEAK (Kanada / USA 2015, Regie: Guillermo del Toro)

crimson peak

(Fassung: Blu-ray, Universal, Deutschland)

 Edith Cushing (Mia Wasikowska), Tochter eines amerikanischen Unternehmers, verfällt dem englischen Adeligen Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) und zieht mit diesem und dessen Schwester (Jessica Chastain) in das alte Familienanwesen der Familie Sharpe, wo sie schon bald mit Geistererscheinungen konfrontiert wird und schließlich einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur kommt…

Regisseur Guillermo del Toro legt CRIMSON PEAK im Stil klassischer Gothic-Grusel-Filme an, lässt sich viel Zeit, seine Geschichte zu entwickeln und Spannung aufzubauen, konfrontiert den Zuschauer dabei immer wieder mit vereinzelten, wohl dosierten Schockeffekten und Spannungsmomenten und kreiert so eine ungemein dichte und unheimliche Atmosphäre. Das ebenso mondäne wie mysteriöse Familienanwesen als Hauptsetting ist dabei ebenso eine Trumpfkarte wie die vorzüglichen Darsteller – allen voran Mia Wasikowska und Jessica Chastain. Mit seinem behutsamen Spannungsaufbau, seinen klassischen Settings und seiner angenehmen Gruselstimmung mag CRIMSON PEAK stellenweise vielleicht etwas altmodisch anmuten, inmitten der diversen Geisterbahnattraktionen und Gewaltexzesse, die das moderne Horrorkino in den letzten Jahren so hervorgebracht hat, ist del Toros Film in meinen Augen jedoch mehr als eine willkommene Abwechslung und sei auf diesem Weg allen Genrefreunden wärmstens zur Sichtung empfohlen.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

DEFIANCE (USA 2008, Regie: Edward Zwick)

defiance

(Fassung: Blu-ray, Constantin Film, Deutschland)

DEFIANCE erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte der insgesamt vier Bielski-Brüder (gespielt von Daniel Craig, Liev Schreiber, Jamie Bell und George MacKay), die sich während des zweiten Weltkriegs in den weißrussischen Wäldern vor den Nazis versteckten, mit Gleichgesinnten ein Camp im Wald errichteten und so hunderte Juden vor dem sicheren Tod durch die Nazis retteten.

Filme mit so ernstem Hintergrund wie dieser hier wandeln ja immer auf einem extrem schmalen Grat und müssen sich zwangsläufig die Frage stellen lassen, ob und in welchem Maße ein solches Thema auch “unterhaltsam“ aufbereitet werden darf, kann oder vielleicht sogar muss. Regisseur Edward Zwick gelingt diese schwierige Balance zwischen Unterhaltung und Anspruch zumindest halbwegs. Er konzentriert sich in erster Linie auf die Geschichte der Flüchtenden und die Zweckgemeinschaft, die sie im Wald bilden müssen; Kampf- und Kriegshandlungen stehen in DEFIANCE eher im Hintergrund. Problematisch ist dabei die Zeichnung der beiden älteren, von Liev Schreiber und Daniel Craig gespielten Bielski-Brüder, die mit zunehmender Laufzeit immer mehr zu Helden stilisiert werden, was sie aufgrund ihrer Taten sicher auch verdient haben, was in der Dramaturgie des Films allerdings auch dazu führt, dass dieses sicher extrem schwierige Zusammenleben so vieler verschiedener Menschen innerhalb eines Camps im Wald größtenteils konfliktfrei und wohl auch leicht verniedlicht dargestellt wird und die Zeichnung der diversen Charaktere stellenweise doch sehr klischeehaft erfolgt. DEFIANCE zieht seine Spannung in erster Linie daraus, wie und ob es den Flüchtenden gelingt, weiterhin unentdeckt zu bleiben und zur Auflockerung der Dramaturgie wird dann auch schon mal die eine oder andere romantische oder komisch anmutende Szene eingebaut, was vor dem Hintergrund, vor dem der Film spielt, mitunter etwas befremdlich wirkt. Um leichte Unterhaltung handelt es sich bei DEFIANCE natürlich dennoch nicht und trotz der vorgenannten Schwächen hat Zwicks Film immer noch genügend Potential, den Zuschauer aufzurütteln und zum Nachdenken zu bringen.

Und wenn es ein Film wie DEFIANCE aufgrund seiner vielleicht etwas leichteren Zugänglichkeit tatsächlich schaffen sollte, auch nur einen dieser besorgten Wutbürger, die nun schon seit Monaten ihre fragwürdigen Parolen von sich geben, zum Umdenken zu bewegen, dann hat er schon verdammt viel bewegt. Gut, dass es ihn gibt.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

LAKEVIEW TERRACE (USA 2008, Regie: Neil LaBute)

lakeview terrace

(Fassung: Blu-ray, Sony, Deutschland)

In LAKEVIEW TERRACE beziehen Patrick Wilson und Kerry Washington als junges Ehepaar Chris und Lisa Mattson ihr Traumhaus in Los Angeles und müssen schnell feststellen, dass ihr direkter Nachbar direkt einem Albtraum entsprungen zu sein scheint. Denn bei dem von Samuel L. Jackson gespielten Abel Turner handelt es sich um einen verbitterten, durchtriebenen und gemeingefährlichen Rassisten, der dummerweise auch noch einer Arbeit als Cop beim LAPD nachgeht…

Regisseur Neil LaBute startet das Aufeinandertreffen der komplett gegensätzlichen Lebensentwürfe zunächst noch sehr ruhig und bedächtig, steigert die Schlagzahl der Gemeinheiten jedoch mit zunehmender Laufzeit des Films immer mehr und lässt diesen letztendlich in der zu erwartenden Katastrophe enden. LAKEVIEW TERRACE ist manchmal etwas zu klischeehaft in der Zeichnung verschiedener Alltagssituationen, mitunter etwas arg unglaubwürdig und alles in allem einfach viel zu vorhersehbar um irgendwelche Höchstnoten in der Bewertung erzielen zu können. Dafür ist Regisseur LaBute die Darstellung dieses gegenseitigen Aufschaukelns, mit den diversen Stadien, bis es schließlich zum großen Finale kommt, richtig gut gelungen und allein das Mitwirken von Samuel L. Jackson, der die Rolle des Bösewichts sichtlich genießt und jede seiner Szenen regelrecht auszukosten scheint, macht LAKEVIEW TERRACE unbedingt sehenswert.

Bewertung: Gut! – 7/10

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