8 Kurzkommentare (April 2016)

HOUSE OF WAX (USA 1953, Regie: André De Toth)

house of wax

(Fassung: DVD, Warner, Deutschland)

 Dass Remakes oder Reboots kein gänzlich neuartiges Phänomen darstellen, sondern eher etwas, das es schon immer in der Filmgeschichte gab, lässt sich am Beispiel von HOUSE OF WAX aus dem Jahr 1953 gut darstellen. Beim Film von Regisseur André De Toth handelt es sich nämlich um ein Remake des Films MYSTERY OF THE WAX MUSEUM aus dem Jahr 1933 von Regisseur Michael Curtiz, in dem der Betreiber eines Wachsmuseums von seinem Geschäftspartner betrogen und dem eigentlich sicheren Flammentod überlassen wurde, das gelegte Feuer jedoch wie durch ein Wunder und schrecklich entstellt überlebte und daraufhin ein neues Wachsfigurenkabinett der ganz besonderen Art eröffnete. In die im Original von Lionel Atwill gespielte Rolle des Brandopfers schlüpft im Remake nun Vincent Price und der liefert eine wahrlich beeindruckende Vorstellung als gefährlicher Verrückter ab. Dazu gesellen sich ganz wundervolle Kulissen, eine angenehme Gruselatmosphäre im Gothic-Horror-Stil und ein enorm spannendes und packendes Finale, welches  dem geneigten Zuschauer auch heute, über ein halbes Jahrhundert nach Erstaufführung, noch den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagt.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

L’ULTIMO CACCIATORE (Italien 1980, Regie: Antonio Margheriti)

l'ultimo cacciatore

(Fassung: DVD, Dark Sky Films, USA)

Regisseur Antonio Margheriti schickt seinen Hauptdarsteller David Warbeck in L’ULTIMO CACCIATORE zu Zeiten des Vietnamkriegs auf eine gefährliche Mission – es gilt, einen tief im Feindgebiet gelegenen Propagandaradiosender der Vietnamesen auszuschalten – und mit diesem den Zuschauer auf eine Reise mitten in den Wahnsinn des Krieges.

Das italienische Kino ist natürlich auch dafür bekannt, sich von erfolgreichen US-Produktionen “inspirieren“ zu lassen und zu versuchen, die Erfolge der großen Vorbilder durch kostengünstige Filme, die in die gleiche Kerbe schlagen, zu wiederholen. L’ULTIMO CACCIATORE ist bspw. ganz deutlich von Coppolas APOCALYPSE NOW inspiriert und wurde auf den Philippinen sogar in den Original-Kulissen gedreht, die von Coppolas Erfolgsfilm übrig geblieben waren. Allein diese Settings verleihen L’ULTIMO CACCIATORE eine gewisse Klasse, die er aufgrund seines sicher nicht ausufernd großen Budgets sonst vielleicht nicht unbedingt erreicht hätte. Der zweite große Hauptgewinn des Films ist Hauptdarsteller David Warbeck, der ganz hervorragend in die Rolle des sich immer weiter ins Herz des Wahnsinns vorkämpfenden Soldaten passt und den Zuschauer mit einer nicht gerade einfachen Identifikationsfigur konfrontiert. Für Freunde deftiger Exploitation ist Margheritis Film ein echtes Fest. L’ULTIMO CACCIATORE kommt wie ein verrückter Abenteuerspielplatz daher, ist teils unglaublich brutal, verfügt über praktisch keinerlei Leerlauf und verfällt spätestens ab der Sequenz, in der Warbeck und seine Gefährten zum von anderen US-Soldaten ausgebauten Höhlensystem gelangen, komplett dem Wahnsinn. Wer hier eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Vietnam erwartet, dürfte wohl ziemlich enttäuscht werden. Wer dagegen Lust auf explosive Action im Gewand eines Kriegsfilms hat, kommt voll auf seine Kosten.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

THE STEWARDESSES (USA 1969, Regie: Al Silliman Jr.)

the stewardesses

(Fassung: DVD, Shout! Factory, USA)

Als Ende der 60er Jahre die strengen Zensurvorschriften in den USA – insbesondere auch was die Darstellung von Nacktheit innerhalb eines sexuellen Kontexts anbelangte – endgültig der Vergangenheit angehören sollten, kamen Filme wie THE STEWARDESSES auf den Markt, die dem Zuschauer nun endlich das bieten konnten, was Jahrzehnte zuvor noch verboten war. Und der Erfolg gab ihnen recht. THE STEWARDESSES ist – man mag es kaum glauben – tatsächlich einer der profitabelsten Filme, die je gedreht wurden. Kosten von ca. 100.000 US-Dollar standen weltweite Einnahmen gegenüber, die sich laut IMDB irgendwo zwischen 25 und 30 Mio. US-Dollar bewegten.

So etwas wie eine Handlung such man hier vergebens. Regisseur Al Silliman Jr. konfrontiert den Zuschauer lediglich mit den Freizeitaktivitäten von ein paar Flugbegleiterinnen, die lediglich mit einem wirklich hauchdünnen roten Faden miteinander verbunden sind. Das Hauptanliegen von THE STEWARDESSES ist es, dem Zuschauer möglichst viele Schauwerte zu präsentieren und diese Agenda setzt der Film konsequent um. Nackte Haut, herrlich obskure Kameraeinstellungen (der Film kam damals in 3D in die Kinos), ein psychedelischer Soundtrack und eine Atmosphäre, die einen ständigen Rauschzustand zu simulieren versucht, machen THE STEWARDESSES auch heute noch zu einem großen Vergnügen.

Bewertung: Unterhaltsam! – 6/10

 

 

GHOST RIDER: SPIRIT OF VENGEANCE (USA / Vereinigte Arabische Emirate 2011, Regie: Mark Neveldine / Brian Taylor)

ghost rider - spirit of vengeance

(Fassung: Blu-ray 3D, Universum, Deutschland)

Seit in GHOST RIDER aus dem Jahr 2007 seine Seele an den Teufel verkaufte, fährt der ehemalige Stuntman Johnny Blaze (Nicolas Cage) als feuriges Skelett auf seinem Motorrad umher um die Drecksarbeit des Leibhaftigen zu erledigen. Als er vom undurchschaubaren Moreau (Idris Elba) die Chance bekommt, von diesem Schicksal für immer befreit zu werden, willigt er in den ihm gestellten Auftrag ein, einen kleinen Jungen (Fergus Riordan) zu beschützen, nicht ahnend, mit wem er sich durch die Annahme dieses Auftrags tatsächlich anlegt…

Über GHOST RIDER: SPIRIT OF VENGEANCE wurde damals – ähnlich wie schon über den Vorgänger zuvor – ein regelrechter Kübel an Spott und Häme ausgeschüttet und erwartet man von dieser Fortsetzung so etwas wie einen “herkömmlichen“ bzw. “normalen“ Film, kann ich diese harschen Reaktionen im Ansatz sogar verstehen, auch wenn ich selbst gänzlich anderer Meinung bin. Wer diesen Film der beiden Chaos-Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor – die zuvor ja schon mit CRANK, CRANK: HIGH VOLTAGE und GAMER deutlich aufgezeigt hatten, was von ihnen zu erwarten ist – auch nur im Ansatz ernst nehmen sollte, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen. GHOST RIDER: SPIRIT OF VENGEANCE ist einfach nur hoffnungslos überzeichnet, pfeift auf jegliche Art von Konventionen und geht von der ersten bis zur letzten Minute unterhaltungstechnisch einfach nur noch durch die Decke. Gut, manche CGI-Effekte sehen etwas schäbig aus, diese Schwäche wird vom enorm hohen Unterhaltungsfaktor des Films aber locker wettgemacht. In GHOST RIDER: SPIRIT OF VENGEANCE gibt es keine Verschnaufpausen, Nicolas Cage spielt sich in einen regelrechten Wahn und erhebt sein gottgegebenes Talent zum Overacting spätestens mit diesem Film zur absoluten Kunstform. Filmschulen sollten sich ernsthaft überlegen, Klassen und Workshops für diese Art des Schauspiels anzubieten. Es wäre schade, wenn sie irgendwann verloren ginge.

Ich habe keine Ahnung, warum GHOST RIDER: SPIRIT OF VENGEANCE so geworden ist, wie er nun mal ist. An welchem Punkt im Produktionsprozess und aus welchen Gründen Neveldine und Taylor sich dazu entschieden haben, jetzt einfach nur noch die sprichwörtlich Sau rauszulassen, aber ich finde es einfach herrlich, wie die beiden Regisseure hier ganz offensichtlich mit Absicht und vollem Risiko die Erwartungshaltung des Publikums untergraben, diesem den gestreckten Stinkefinger entgegenstrecken und ihren Film mit Vollgas einfach gegen die Wand fahren. In einer Zeit, in der gerade im Blockbusterbereich, ja wirklich nichts mehr dem Zufall überlassen wird, ist es regelrecht wohltuend, zu sehen, dass ein Film wie GHOST RIDER: SPIRIT OF VENGEANCE – auch noch aus dem Hause Marvel – tatsächlich noch das Licht der Leinwände erblicken kann.

Neveldine und Taylor haben vielleicht keinen guten, aber dafür einen enorm unterhaltsamen Film gedreht, der bei mir als Filmsammler das dringende Bedürfnis weckt, die Sammlung auf schnellstem Weg mit allen noch fehlenden Nicolas-Cage-Filmen zu ergänzen.

Bewertung: Unterhaltsam! – 6/10

 

 

THE INTERNSHIP (USA 2013, Regie: Shawn Levy)

the internship

(Fassung: Blu-ray (Extended Cut), 20th Century Fox)

Nachdem die beiden Kumpels Vince Vaughn und Owen Wilson ihre Jobs als Uhrenvertreter verloren haben und feststellen müssen, dass sie in der modernen Arbeitswelt zum alten Eisen gehören zu scheinen, entscheiden sie sich für ein radikales Experiment. Sie ergattern je einen der begehrten Praktikumsplätze beim Internetriesen Google und erhoffen so, sich für eine feste Anstellung qualifizieren können. Doch die Aufgabe ist schwierig und die weitaus jüngere Konkurrenz scheint ihnen in allen Belangen weit überlegen zu sein…

Regisseur Shawn Levy ist in erster Linie für harmlose Familienunterhaltung der Marke NIGHT AT THE MUSEUM bekannt und so ist es keine große Überraschung, dass auch THE INTERNSHIP eher zur Kategorie der leichten und anspruchslosen Unterhaltung zu zählen ist. Der Film steckt natürlich voller Klischees – der typische Kampf David gegen Goliath, hier im Wettstreit um die begehrten Arbeitsplätze, die Tatsache, dass die jungen Wilden von den erfahrenen Alten immer noch etwas lernen können (und natürlich umgekehrt) -, die Botschaft, die Levy vermitteln will, nämlich nie aufzugeben und immer zu versuchen, die Möglichkeiten, die sich einen bieten, zu nutzen, könnte nicht einfacher gestrickt sein, der Verlauf der Handlung ist komplett vorhersehbar und was an THE INTERNSHIP noch am meisten verwundert ist die Tatsache, dass Google seinen großen Namen geliehen und seine Zentrale ein paar Tage lang sogar für die Dreharbeiten zur Verfügung gestellt hat und dennoch keine Probleme damit gehabt zu haben scheint, hier doch als ziemlich chaotischer und durchgeknallter Kindergarten dargestellt zu werden. Hauptsache, das Logo ist immer im Bild.

Auf seine ganz eigene Art und Weise habe ich THE INTERNSHIP – vielleicht sogar wegen seiner Vorhersehbarkeit, seiner einfach gestrickten Handlung und seiner simplen Botschaft – jedoch als ungemein angenehmen und sympathischen Film empfunden. Vince Vaughn und Owen Wilson harmonieren ganz vorzüglich miteinander, viele Gags sind gelungen, die Gastauftritte von John Goodman und Will Ferrell sind der Knaller und Rose Byrne als Love Interest ist ein echter Hingucker. Ein kleiner, feiner Film, der – das Manko fast aller Komödien der letzten Jahre – eigentlich nur mit seiner etwas zu langen Laufzeit von gut 2 Stunden zu kämpfen hat, über weite Strecken aber gar nicht mehr will und gar nicht mehr macht als seinen Zuschauern unbeschwerte Unterhaltung zu liefern. Schön.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

WΔZ (Großbritannien 2007, Regie: Tom Shankland)

w delta z

(Fassung: DVD, Sony, Deutschland)

Das Cover der deutschen DVD zeigt eine ausgesprochen unappetitlich zugerichtet Hand in Großaufnahme und rückt Shanklands Films somit automatisch in die Ecke von SAW und Konsorten. Eine Ecke, in die WΔZ jedoch nicht wirklich reingehört. Der Film hat zwar teils wirklich fast unerträgliche Härten zu bieten, lebt aber nicht von deren Zurschaustellung, sondern allein von der Spannung, die er langsam aufbaut und der ungemein dichten Atmosphäre, die er kreiert.

WΔZ erinnert mehr an Filme wie THE SILENCE OF THE LAMBS oder SE7EN und handelt von den beiden Polizisten Eddie Argo (Stellan Skarsgård) und Helen Westcott (Melissa George), die in einer unheimlichen Mordserie ermitteln. Schon bald wird klar, dass der gesuchte Serienkiller aus Rache handelt und auch die Identität des Mörders ist nicht sonderlich lange ein Geheimnis. Seine Spannung zieht WΔZ also nicht aus der Frage, wer der Täter ist, sondern wie er zur Strecke gebracht werden kann.

Regisseur Tom Shankland wirft den Zuschauer auf der Jagd nach dem Killer mitten hinein ins Geschehen. Der fast ausschließlich mit – oft wackliger – Handkamera gedrehte Film entwickelt dabei schon sehr schnell eine Intensität, der man sich nur schwer entziehen kann. Das ist ebenso faszinierend wie herausfordernd, WΔZ gehört definitiv zu der Sorte von Film, die man sich nicht mal so kurz nebenbei zur Entspannung anschaut, sondern die einem als Zuschauer doch einiges abverlangt. Mich persönlich hat Shanklands Film extrem positiv überrascht und ich möchte an dieser Stelle eine klare Empfehlung für WΔZ aussprechen. Das ist richtig gutes Horror- bzw. Thrillerkino, das Shankland hier abgeliefert hat.

Bewertung: Sehr gut! – 8/10

 

 

BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS (Frankreich 2008, Regie: Dany Boon)

bienvenue chez les ch'tis

(Fassung: DVD, Prokino, Deutschland)

Um seine Ehe zu retten bemüht sich der leitende Postangestellte Philippe Abrams (Kad Merad) verzweifelt um eine Versetzung an die französische Riviera-Küste und versucht dies schließlich auch mit unlauteren Mitteln zu erreichen indem er eine nicht vorhandene Behinderung vortäuscht. Als der Beschiss auffliegt, wird Abrams in den hohen Norden strafversetzt, in eine Region, in die niemand freiwillig gehen möchte…

Wenn man wie ich in der nördlichsten Ecke von Bayern wohnt und arbeitet und es einen dorthin auch nur wahlweise verschlagen hat, kommt man nicht umhin, BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS über die komplette Laufzeit mit einem dicken Grinsen zu betrachten. So wie der von Kad Merad einfach nur herrlich interpretierte Philippe Abrams zunächst reagiert, dürfte in Bayern wohl jeder Beamte oder Angestellte reagieren, der plötzlich von seinem Arbeitgeber damit konfrontiert wird, dass er von bspw. München nach Hof versetzt wird. Und ähnlich wie Philippe im Film dürften dann auch diese Zwangsversetzten sehr schnell realisieren, dass es dort, wo es sie nun hinverschlagen hat, bei näherer Betrachtung gar nicht mal so übel ist.

BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS spielt natürlich mit und lebt in erster Linie von seinen Klischees die er verwendet, in denen aber sicher jede Menge Wahrheit stecken dürfte. Regisseur Dany Boon, selbst aus dem französischen Norden stammend, hat mit diesem Film so etwas wie eine Liebeserklärung an seine Heimat  und an die vielleicht etwas rauen, dafür aber umso ehrlicheren Typen, die diese vom Rest der Nation so unattraktive Landschaft bevölkern, gedreht und zeigt auf ungemein liebenswerte und sympathische Art und Weise die Vorzüge dieser Landschaft und ihrer Einwohner auf. Dass BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS darüber hinaus auch noch ungemein witzig, kurzweilig und unterhaltsam geraten ist, wirkt sich natürlich auch nicht negativ auf die Qualität des Films aus.

Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass man diesen Film wohl nur dann in seiner ganzen Pracht und seinem ganzen Witz genießen kann, wenn man die französische Sprache perfekt beherrscht. BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS funktioniert über weite Strecken über die Sprache, spielt mit Dialekten und lässt sich so natürlich nicht adäquat synchronisieren oder untertiteln. Da mir Synchronfassungen schon seit langer Zeit ein Graus sind, habe ich mir Boons Film mit deutschen Untertiteln angesehen, konnte so zwar über die Untertitel auch “nur“ die deutsche Synchronisation mitlesen, kam aber zumindest in den Genuss der Originalstimmen der Schauspieler.

Bewertung: Gut! – 7/10

 

 

THE LAST AIRBENDER (USA 2010, Regie: M. Night Shyamalan)

the last airbender

(Fassung: Blu-ray 3D, Paramount, Deutschland)

Mit THE LAST AIRBENDER entführt Regisseur M. Night Shyamalan den Zuschauer in eine mystische Fantasy-Welt, in der es ein kleiner Junge mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in der Hand hat, schon seit Jahrzehnten schwelende Konflikte zu beenden und das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Völkern wieder herzustellen…

Konnte ich seinen vorherigen Filmen, von denen ja insbesondere LADY IN THE WATER und THE HAPPENING nicht gerade mit Lob überhäuft worden sind, bisher allesamt noch etwas abgewinnen, hat mich M. Night Shyamalan mit THE LAST AIRBENDER als bisher treuen Zuschauer nun auch verloren (was ihm jedoch definitiv vollkommen egal sein kann und dürfte). Gut, Shyamalans Fantasy-Welt sieht stellenweise atemberaubend gut aus und aus rein visuellen Gesichtspunkten ist THE LAST AIRBENDER auf jeden Fall ein echter Hingucker und diese visuelle Kraft des Films ist es dann auch, die ihn noch halbwegs sehenswert macht. Ansonsten ist hier leider nicht viel geboten. Die Story ist mir zu sehr auf ein kindliches Publikum zugeschnitten und plätschert ohne große Höhepunkte so unmotiviert vor sich hin, dass sich wahrscheinlich sogar das anvisierte Zielpublikum dabei langweilen dürfte. Dazu gesellen sich wahrlich unfassbar hölzern agierende Darsteller und ein vollkommen sinnloser Cliffhanger, der an der Zurechnungsfähigkeit der Produzenten bei Paramount zweifeln lässt. Haben die echt nicht erkannt, dass mit diesem Film zum Auftakt definitiv kein Franchise entwickelt werden kann?

Bewertung: Ganz ok! – 5/10

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